Inselkoller…

Zu Ehren meiner alten Mutter, die runde 60 wurde, hatte ich 4 Tage Aufenthalt auf Sylt, einem Eiland, mit dem ich nicht “grün” werde(werden möchte)! Es war letztes WE (seit 10.2. dort arschkalt, wir hatten  zum teil böigen Ostwind,der die Temperaturen um 0 Grad gehörig kälter anfühlen lies (-10 gefühlt) und meine Laufstrecken   suchte ich mir meist spontan nach Lust und Laune aus, verlor auch mal die Orientierung, aber fand immerwieder zurück. Im Hinblick auf den letzten Tag der Porzer Winterserie am kommendem Wochenende, wo der HM ansteht, den ich in 1:27 h schaffen möchte, will ich nicht zuviel machen und so blieb es bei 30 km mal auf Strasse,mal im Sand, um verschiedene Reize zu setzen. Das Laufen auf dieser Insel fiel mir schwer, weil ich das zu urban hier finde. Ich mag nunmal Landschaftsläufe und sofern ich nicht am Meer gelaufen bin, kam bei mir auch keine Lauflust auf…Inselkoller eben…:-( Ich mag zwar das Meer und die endlose Weite ,aber so eine stadtgeprägte Insel wie Sylt gehört nicht zu meinen Lieblingen,ganz im Gegenteil! Ich bin heilfroh, wenn dieser Pflichtbesuch erledigt ist  und ich wieder zuhause bin und meine gewohnten Strecken laufen kann.

Wenn ich zuhause bin, klopfe ich nochmal 2km Intervalle ab, was dann reichen muß und Samstag vorher nochmal eine regenerative Runde .Die weiteren Planungen in wettkampftechnischer Hinsicht wird dann der 6h Lauf in Münster sein Mitte März.

Ich liege meiner letztjährigen Kilometerleistung um Längen nach, aber solange ich meine Zeiten halten kann, bin ich zufrieden. Es ist einfach nur reine Kopfsache.

 

 

 

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Author: runningmanblog

Ich bin Christoph, 39 Jahre alt (Baujahr 1977),bin über den Fußball früher in der Jugend an den Sport gekommen, habe nach einen Unfall mit Halbseitenlähmung 1998 den Kampf mit mir selbst aufgenommen und in der Reha gesagt:"Wenn ich jemals wieder laufen kann(was man damals noch nicht wußte...),mache ich etwas , was nicht jeder macht:Ich laufe (einen)Marathon. -nunja, das ist jetzt fast 20 Jahre her,wettkampfmäßig liegen 30 Marathons hinter mir, viel Trainingsdistanzen über Marathon, einige Ultras, ein 24 Std. Lauf, unzählige Halbmarathonläufe und Stadtläufe über 10 km,aber eins ist das Schöne am Laufen :Man hat immerwieder Ziele und wird rastlos,kommt nie zur Ruhe.Wie sagte der Welttorhüter Oli Kahn damals ,als er die "last-minute Meisterschaft 2001 in Hamburg gewann?: Du mußt weitermachen-immer weitermachen,denn es geht noch höher,noch weiter". Irgendwann war er Weltcupsieger,Weltmeister und gewann die Champions-League. Ungut,meine Ansprüche sind nicht so hoch, aber der Ehrgeiz ist ähnlich wie bei Oli Kahn,auch die Verbissenheit, aber das wir in den Berichten, die ich nach diesem Eintrag erst beginne zu schreiben,noch deutlich. Beruflich führt mich mein Weg durch den Gartenbau,ein manchmal nerviges Geschäft,nicht umsonst habe ich versucht, dich Zusatzausbildungen (Lauftrainer,Personal-Trainer usw.) ein Standbein in dem Bereich aufzubauen,wobei mir das Erreichen der eigenen Ziele aber erstmal ganz obenan steht. Ihr werdet im Lauf der Berichte, die ich nach und nach aus der Schublade hole, erfahren, was so alles in mir vorgeht, welche Denkweisen , Erfahrungen mich zu welchen Entscheidungen lenkten. Natürlich kommt an der ein oder anderen Stelle auch mal Privates zutage,so dass es im weitesten Sinne eine Lebensgeschichte wird...

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