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Ein Weg zurück..?

Nun ist viel Zeit ins Land gegangen seit dem letzten Eintrag, ich habe im Mai auf Helgoland einen Combackversuch gestartet und bin mit einer Zeit  von 25:05 auf dem Minimarathon Altersklassensieger geworden, was einen momentanen Motivationsschub zur Folge hatte.Es war alles wie immer: Ich stand an der Startlinie und ließ mich-wie zu Bestzeiten- von der Masse mitreißen und ging viel zu schnell an,aber wollte den Faden zur Spitze nicht abreißen lassen. Bei der langen steilen Steigung ins Oberland mußte ich einsehen: Gesamtsieger wirst Du nicht….  Mir fehlen viele hundert Trainingskilometer, die ich  bis zu diesem Zeitpunkt sonst gemacht hätte, wenn ich nicht täglich  mit Schmerzen zu tun gehabt hätte. Jaja, HÄTTE WENN und ABER….

Dann war wieder eine Zeit des Leerlaufs, bis ich im Juni erstmal wieder 10km unter die Füße nahm. Ich hätte nie gedacht, dass es so schwer sein kann, sich weit durch eine Verletzung zurückfallen zu lassen,zwischenzeitlich  nichtmal 3-4km schmerzfrei laufen zu können und sich irgendwann wieder bei einem 10er Wettkampf wiederzufinden. Die Hemmschwelle nicht  wieder alles zu geben und gar nicht erst anzutreten, ist enorm niedrig,aber wenn der Wille zu neuen(alten) Zielen wieder da ist, spielt der Kopf mit und bestimmt das Tagesgeschehen.  In meiner gewohnten Umgebung des Kölner Raums fand genau nach einem Jahr an Ort und Stelle das 10er Comeback an.Es war der Abteilhuf in Brauweiler, der zur Mittagszeit startet. Dieser Sommer meinte es gut mit uns und entsprechend warm ging es bei den 4 Runden durch den Ortskern zu. Ich fand mich wieder weit vorne wieder und ließ mich mitreißen. Mit einem Anfangstempo von 18km/h legte ich die erste Runde ab, baute aber kontinuierlich ab und war nach 45:36 der Erlösung nahe. Aber da muß etwas drin sein, war ich mir sicher und keine 2 Wochen später lief ich erneut.Ich hatte die Angst vor der Strecke besiegt und wollte wieder hoch hinaus. Gedanklich war ich mittlerweile wieder beim Marathon und 100km Läufen, aber da bremse ich mich noch aus. Ich möchte nicht wieder gleich ins Verderben rennen…

Der Sommerlauf in Porz machte seinem Namen als Ehre und bei 25 Grad morgens um 09.00 h wurde am Gut Leidenhausen gestartet. Meine Hausrunde seit ewigen Zeiten und ich fühlte mich wohl,es lief alles. Ich spulte das Rennen ab wie zu alten Zeiten und wurde getrieben: Ein entgegenkommender Freizeitläufer, der sich für den 10 Meilen Lauf warm lief, merkte hinter mir an, dass eine erste Frau auf den Fersen klebt. Eine Frau hinter mir??? Den Spaß gönnte ich ihr nicht, mich noch zu überholen und so wurde es ein lustiges Fahrtspiel. Ich ließ ihr mal 2-3m Vorsprung,überholte sie wieder, ließ sie rankommen usw… Ich  legte bei km 9 aber dann den Turbo ein und kam 50m vor ihr ins Ziel und finishte mit einer 42:36 (?), wurde AK 4.  und gesamt 28 von 98 Teilnehmern. Ich war zufrieden.

Im Hinblick auf weitere Ziele trainierte ich fortan des öfteren mit Laufkameraden aus dem Ruhrgebiet,wobei der Keaader See in Witten dafür wie gemacht ist:Topfeben,ein Eldorado für Skater, Radfahrer und Läufer.Erinnert mich an meine Trainingsstrecke in Köln am Decksteiner Weiher. Die Gruppe  besteht aus Triathleten und Läufern,aber schwerpunktmäßig bin ich mit den Läufern unterwegs und man pflegt ein gutes privates , sehr freundschaftliches Verhältnis. Im Blickpunkt steht für mich ein HM, der auch hier terminiert ist (26.08., Kemnader Burglauf) und den ich des öfteren absolvierte. Aber mein Engagement beim heimischen Fußball-Verbandsligisten RSV Meinerzhagen kommt dem Laufen quer und so stehe ich vor schweren Entscheidungen . Der Erfolg der letzten Saison, wo recht souverän der Aufstieg geschafft wurde,setzte eine größere Lust frei, die Jungs weiter zu pushen und auch deretwegen manchen Lauf abzusagen. Am besagten Tag ist das Spiel gegen Erkenschwick, einem tief gefallenen Traditionsverein, gegen den sich nun meine Stadt messen darf. Da fällt es schwer , eine Entscheidung zu treffen, aber ich denke , sie wird zugunsten des Fußballs ausfallen.

Der Kölnmarathon sollte mit einer Läuferin aus Witten stattfinden, aber auch sie hat etwas Verletzungspech und wird ganz langsam von mir wieder aufgebaut. Sofern ich nicht wieder in Urlaub fahre- und ich muß nach dem arbeitsreichen Sommer, der viel Kraft nahm /nimmt, einfach mal wieder raus. Irgendwo am Strand, am Meer, alleine sein… Zu allem Überfluss droht nun noch eine Arthroskopie in der Schulter,die mich beruflich auch zurückwerfen könnte. Ich weiß genau, wie ungeduldig ich nach solchen Eingriffen bin, kenne ich das doch von der rechten Schulter her.  Ich werde berichten, wie das Spiel ausgeht…

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Laufrentnerdasein…(Helfende Hand beim Kölnpfad 2017)

Liebe Freunde der Laufsucht: Nun bin ich da, wo ich nie hinwollte: Ich bin ein “Sportopa”, ein Laufrentner,der durch ein offiziell ausgesprochenes Laufverbot eines Orthos “zur Strecke gebracht wurde”… Vor einer Woche habe ich meinen letzten Wettkampf in Brauweiler bestritten. Erwartung gemäß war die Zeit für den Popo(44:30) auf einer Strecke, die ich fast 4 Minuten schneller schonmal gelaufen bin, als ich noch “im Saft” stand. Nun habe ich seit März keine Wettkämpfe mehr gemacht, 2 Marathonläufe sind mir durch die Lappen gegangen und es ist immens schwer für mich,der ich eigentlich gewohnt bin, jeden Tag eine Strecke X zu laufen,nun auf einmal gar n nichts zu tun. Der Vorteil: Man kuriert richtig aus, fängt der vor Langeweile und Ungeduld zu fressen an, was mir die Waage direkt auch dankt,indem sie 4 unnötige Kilo draufhaut, was die Zeit erklärt, die ich im Moment auf 10km laufe.

Jetzt am Wochenende stand der Kölnpfad mit seinen rund 171km rund um Köln an,den mein guter Laufkumpel Thomas Eller mit Kollege Thorsten Klenke organisiert.Eigentlich sollte ich als Staffelmitglied in einer der 15 Staffeln mitlaufen, aber nach Münster, als es bergab ging mit mir, die Nieren versagten und die ersten mechanischen Probleme im Körper auftraten, wurde mir auf erniedrigende Art und Weise klar, dass dieser Sommer  das Vorhaben scheitern würde. Nunja,was also tun??? Wenn nicht als aktiver Läufer dabeisein, dann wenigstens mit vielen anderen helfen, dass die Veranstaltung trotzdem ein Erfolg wird. Helfende Hände werden immer und überall gesucht und so erklärte ich mich dazu bereit, mit Unterstützung einen VP zu übernehmen. In der Hoffnung,dort viele bekannte Gesichter zu treffen besetzte ich am Samstag Mittag meinen Posten, aber  bei km 75 waren die schnellen Hasen und alle Einzelläufer schon durch, die um Mitternacht gestartet waren. Dennoch konnte ich in viele teilnehmende Gesichter der Staffel blicken, die zum Teil vom Wetter “angepisst” waren, oder hochmotiviert und rastlos am VP vorbeizogen. Motivierender Applaus konnte ich allen entgegenbringen und es kam “Danksagungen” für die Hilfe und Orga zurück. So verging ein Nachmittag in der Natur und immerwieder kam keiner….:-) In Absprache mit dem VP 15km (?) zuvor, wurde nach dem letzten Läufer alles zusammengepackt und ich war mir sicher, dass ich das nächste Mal selbst wieder aktiv dabei bin. Denn wenn ich offiziell wieder laufen darf und es der Körper zuläßt ,dann will ich es wissen und große Strecken abreißen. Der Ultrazirkus war nie meine Welt, aber einmal reimgeschnuppert,packt es einen sofort (naja, etwas Gewöhnungszeit braucht man schon,wenn man z.B. 50km auf Zeit geht…) Mein Weg ist noch nicht zu Ende und ich werde laufen, solange der Körper mitmacht.  Immer im Blick der Taubertal 100 im Herbst,an dem auch einige Bekannte teilnehmen. Weiter vorausblickend schwärme ich vom 24 h Lauf in Delmenhorst und dem Kölnpfad 2018 (110km-Kurzdistanz).Wenn man sich Ziele setzt, fällt es dem Kopf leichter, sich damit auseinanderzusetzen und die Motivation kommt von alleine. Gerade jetzt, wo ich mich fühle  wie eingesperrtes Tier,muß ich ausbrechen- und wehe ich werde wieder losgelassen . Man merkt wirklich erst wenn man “am Boden” ist, wie hoch einen die Gesundheit trägt und der Wille lenkt (bislang gelenkt hat und es auch geschafft hat). Ich werde noch 1 Woche Zwangspause nutzen, um mir auch selbst einen Lauf ,den ich organisieren möchte, zu überlegen und herauszufinden, welche Wege man zu gehen hat.

Unser heimisches Stadion bekommt eine neue Laufbahn, da schwebt mir vor, ein Stadionlauf über 6h auf die Beine zu stellen, um zu sehen, wie die Resonanz ist und ob Ultra im Sauerland überhaupt eine Chance hat. Langfristig kann man überdenken,einen Stadtlauf zu machen, den es ja schonmal gegeben hat,aber in der Versenkung verschwand.

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Come-back im Glutofen..(18.06.2017)

Auf den Tag genau vor einem Jahr machte ich den 24 h Lauf in Delmenhorst mit,der mir in der Folge reichlich gesundheitliche Probleme bescherte,die jetzt erst als Spätfolge auftreten. Nungut, meine Belastung körperlicher Art ist berufsbedingt auch nicht gerade gering,von daher wirkt sich das Laufen doppelt schwer aus..

Nach 3 Monaten versuche ich mal die Standortbestimmung in Köln beim Stadionlauf vorzunehmen. Die Strecke wurde im Gegensatz zu den vorigen Veranstaltungen etwas abgeändert,aber das war nicht das Problem. Zu schaffen machten mir und ca. 250 anderen Läufern auf der 10km Strecke die gut 33 Grad und pralle Sonne…

Mit den guten Ratschlägen,”langsam zu machen” ging es um 16.00 h an den Start und ich spulte den ersten km in knapp über 4 min. ab, erste aber recht schnell bei der Hitze, dass die Luft knapp wurde und die Ausdauer auch nicht mehr so da ist (woher auch, wenn das Training runterschraubt wird???) Ich entschloß mich, Tempo rauszunehmen, hatte auch nicht irgendwie das Gefühl, als wäre ich lange aus dem Wettkampfgeschehen raus gewesen…  Da ich die Strecke im gesunden Zustand schonmal mit 41 min gelaufen bin, lag es nahe, das ich jetzt Probleme haben dürfte, das zu halten und so wurden es am Ende 45:36.Eigentlich müßte ich mich schämen, aber nein, ich weiß ja, woran es liegt und gehe in der Hoffnung, das es irgendwann wieder besser wird .Mit dem 32. Gesamtplatz (5.M40) erreichte ich keine gute, aber zufriedenstellende Platzierung. Jetzt bin ich gespannt, was mir morgen die Knochen sagen….:-)

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Meine lange Zwangspause…(23.05.17)

Wie Ihr wißt, bin ich vor einiger Zeit durch einen Virus lahmgelegt worden  und ich durfte  für 10,- am Tag  Vollpension im KH genießen… Seither fällt es mir besonders schwer wieder in den Laufzirkus zu finden, zumal mit der Diagnose Nierenversagen  nich unbedingt empfohlen wird Schmerzmittel wie Ibuprofen od. Aspirin zu nehmen, da das die Nieren sofort wieder umhauen würde. Ich wurde nach 3 Tagen KH also wieder entlassen mit dem Verweis, dass ich “vorbestraft” sei und unter Bewährung stünde, es folglich ruhig angehen lassen soll. Schon die ersten Laufschritte in der Folgezeit waren eine Qual: Ich bekam kein Tempo rein,wie ich es auf kurzen Strecken gewohnt bin, ich mußte Helgoland  und den VIVAWEST -Marathon sausen lassen, was mir in der Seele weh tat.Zum ersten Mal nach einer Serie von 12 Jahren nicht auf Helgoland laufen zu können. Ich wäre ja gerne gelaufen, auch nicht auf  Zeit, was in den Zustand ohnehin nicht möglich war, aber dann hätte ich  mit der Gefahr leben müssen, eine Herzmuskelschwäche zu bekommen, wenn ich angeschlagen solch eine Strecke gelaufen wäre. Also gab ich mich zum Einstieg erstmal der Arbeit hin, was mir selbst auch schon schwer genug fiel. Immer den 100km Lauf im Taubertal im Kopf, nehme ich mir jetzt vor, ab Juli den Trainingsplan auf 100km anzugehen, auch wenn ich im Moment die 10km nur in 55 Minuten packe. Mir ist bewußt, dass manche gerne so eine Zeit erreichen möchten, aber mein Anspruch an mich selbst ist ein anderer. Ich muß davon Abschied nehmen,mit den Problemen in der Hüfte(Arthrose) u.v.a. im LWS-Bereich nochmal PBs aufzustellen und werde eher auf Ultra gehen.

Mir juckt es ja in den Füßen, mich wieder  beim 24 h Lauf anzumelden, aber ich weiß , das dieser im letzten Sommer für die beginnende Talfahrt sorgte und ich mir damit das größte Bein stellen würde.

Im Moment versuche ich Ruhe zu geben, aber es fällt verdammt schwer ohne die tägliche Bewegung,die ich sonst immer hatte. Aber es bringt genauso wenig, gegen Schmerzen anzulaufen.Fazit : Ich bin im Moment ziemlich unzufrieden! Ziele gibt es außer dem 100er erstmal keine, ich taste mich langsam an alles ran und wenn etwas klappt , freue ich mich, aber vom Unsportlichsein habe ich die Schnauze voll…

 

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Tag 3 der Porzer Winterserie HM (19.02.2017)

Der Ablauf ist vor jedem Wettkampf ein Ritual geworden: Am Vorabend meist haufenweise Nudeln  (beim Marathon bis zu 500g! mit Sauce ),3 Std. vor dem Start aufstehen, am Morgen 100g Weißbrot mit Honig, ein Joghurt, Tasse Milch, der Gang auf den stillen Ort und dann noch etwas Mobilitätsübungen für die geschundene ,arthrotische Hüfte.Wenn Zeit ist, etwas ruhen,den Kopf auf die bevorstehenden Aufgaben “einnorden”.In Ruhe zum Start fahren/gehen. Manchmal trifft man bekannte Gesichter. Als ambitionierter Läufer bin ich meist vorne im Feld an der Startlinie zu finden und klopfe die Zeitambitionen der Umstehenden ab, um mir ein Bild zu verschaffen, wer “unerreichbar” scheint,bzw. an wem ich mich orientieren könnte. Wenn mir einer bei Start über 15km erzählt, dass er unter 1 h läuft, den lasse ich gerne ziehen:-)

Rechtzeitig angereist, konnte ich mich noch ein wenig warm laufen, absolvierte dabei kurze Steigerungen, mache aber nie so viel, dass ich Kraft verliere. Für heute ,wie immer beim HM in Porz wird die Einführungsrunde von 1 km gelaufen, bevor es 4 Runden zu  5 km absolvieren gibt.Die Durchgangszeiten für meine Runden lagen bei 20:48/21:08/21:39/21:25 zzgl. Einführungsrunde. In der Summe finishte ich mit 1:28:57 und erreichte von 271 Läufern Platz 33 und wurde 27 in der Gesamtwertung,wo ich knapp 3 min. langsamer war, als noch im Vorjahr. Es sind die 3 Minuten, die ich beim ersten Zehner verschenkte (42:35 und jetzt mit knapp 1:29) Es war mehr drin, aber ich will mich nicht beklagen,die Serie habe ich mit Anstand zu Ende gebracht und schloß die Gesamtwertung mit dem 4. Platz der M40 ab. Um die AK zu gewinnen hätte ich 30 min. schneller sein müssen… Unmöglich. Mein Ziel , im HM unter 1:30 zu bleiben  klappte auch im 3. Wettkampf nacheinander über diese Distanz . Leider fehlte mir heute jeglicher Orientierungspunkt,bzw. ein Zugpferd.Ein Kölner Läufer, an den ich mich heftete, rauschte davon, also die nächsten beiden  Athleten gesucht, wobei einer mit Knieproblemen  in der 2. Runde aufgeben mußte. Da lag ich noch unter den ersten 30  Rennern.Aufgrund der zu schnellen Anfangskilometerrunde ließ die Kraft irgendwann nach, aber der Kopf trieb mich an, einfach Tempo zu halten und Anschluß nicht abreißen zu lassen. Zwischendrin knallte ich einige kurze Steigerungen rein, die bestimmt einige Sekunden wert waren.

Ich hakte die ersten Wettkämpfe der M40 ab, habe versucht, an die Leistung vom Vorjahr anzuknüpfen,was aufgrund genanter Gründe  mißlang (verschleppte Grippe am ersten Veranstaltungstag und etwas Demotiviertheit und schleifenden Trainings in der Folgezeit)

Nun habe ich 3 Wochen Ruhe und bin dann beim 6 h Lauf in Münster zu finden,wo ich mir mal nichts vornehme, da ich die Stecke nicht kenne, aber 60-70km sollten machbar sein?

Dadurch, dass ich heute die 1:30 packte, habe ich für mich die persönliche Qualifikation zum Fidelitas Nachtlauf über 80km in Karlsruhe geschafft.

 

 

 

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Dieses Jahr wird alles anders…

…das merke ich jetzt schon: Ich bin nicht mehr so motiviert ,wie noch im Vorjahr,versuche dennoch meine Leistung abzurufen und “dümpelt” so daher. Aus dem Vorsatz, viel mehr für die Beweglichkeit zu tun, wird auch nicht viel, statt dessen plagen mich kleine Wehwehchen und nicht zuletzt die schleichende Hüftarthrose.Mobilisierungsübungen mache ich schonmal abends vor dem Fernseher, aber ich bin weit weg davon, was ich mir letztes Jahr zum Ziel gesetzt habe. So möchte ich den 3. Wettkampftag,der Porzer Winterserie, der mich über die Halbmarathondistanz führt in unter 1:30 h (Vorjahr 1:27 h) abschließen,nachdem ich vor zwei Wochen um 40 Sekunden an der 15km PB vorbeigerauscht bin. Irgendwo kann ich es ja dann doch noch?

Dieser Blog sollte auch um viele ältere Laufberichte erweitert worden sein, aber irgendetwas kommt immer dazwischen-meistens die Arbeit…

Was Ultraläufe angeht, ist meine Konzentration  ganz auf Taubertal 100 fixiert und zuvor noch 6 h Läufe und diverse Marathonläufe.Innerlich beschleicht mich im Moment eine Art Angst, dass die Gesundheit darunter leidet, aber es gibt Ziele, die will ich auf Biegen und Brechen noch erreichen, bevor ich mehr und mehr auf die Knochen achten muß. Ein 24 h Lauf würde ich gerne nochmal machen, aber sehr ist die Gefahr, das ich danach wieder in ein Loch falle,wie im letzten Sommer..

Die Woche vor dem ersten HM des Jahres, der seit 2005 in Porz gelaufen wird, verbrachte ich gelassen und ruhig, machte nochmal Intervalle zu 5 x 2000m, verschaffte mir dann Ruhe und einen Tag vor dem Rennen mache ich nochmal ne gemütliche Runde  über 1 h, um den Kopf zu beruhigen.

Wenn ich erstmal an der Startlinie stehe und mein nicht immer großspurig durchgeführtes Aufwärmeritual absolviert habe, nehme ich keinen Schmerz mehr irgendwo wahr, konzentriere mich nur noch auf die unmittelbare Umgebung und rufe mir in Erinnerung, in welcher Schrittgeschwindigkeit ich angehen muß und ich das halten will (Ich zähle ganz gerne die Schrittfolge anhand von festgelegten Abgrenzungen von 2 Punkten,mache ich aber nur im Wettkampf so…)Ein Blick auf die Uhr, die mir die aktuellen km/h anzeigt,läßt mich wissen, ob ich mehr Kraft aufwenden muß, um schneller zu sein,oder ob ich mir gerade Vorsprung zu meiner vorgestellten Durchgangszeit rausgelaufen habe, wie zuletzt bei den 15km ,wo ich überrascht war, dass ich bei 10km  um 50 Sekunden schneller war, als noch 2 Wochen zuvor.Da war mir dann auch klar:”Lauf so weiter und Du brauchst keine Angst vor dem Ziel zu haben, du erreichst es schneller, als überhaupt gehofft”.Ich achte peinlich genau auf bestimmte Vorderleute und setze mir zum Ziel, die noch im Laufe des Rennens “zu kaufen”,also einzuholen. Manchmal klappt, was aber daran liegt, das die Jungs meist einbrechen, nicht weil ich schneller werde…Aber ich versuche noch weiter – immer weiter und schneller, um das Gewissen zufrieden zu stellen.Mit einem ruhigen Gewissen, für seine Verhältnisse eine gute Platzierung zu laufen, rennt es sich nochmal viel schneller. Das sind alles Gedankenspiele, die mich in einem Rennen beschäftigen und wenn es denn irgendwann mal zwickt, mache ich den Fehler und laufe gegen den Schmerz an(…wird ja schon nicht so schlimm sein…),der sich dann auch wieder verkrümelt . Die Quittung kommt dann meist am nächsten Tag, wenn man gehörigen Kater in den Muckis hat.  Ein Beitragsbild für den heutigen Eintrag kann ich leider nicht liefern, da ich heute einen Tag  ohne große Aufgaben hatte und mir einfach mal die Zeit vertreiben wollte, um den Blog hier irgendwie ein wenig aktuell zu halten. Der nächste Eintrag folgt am Sonntag,oder Montag, wenn die Winterserie absolviert ist und ich  den ersten Wettkampf in der M40 mit harter Konkurrenz abgeschlossen habe. Meine Motivation ist, schneller zu sein, als im Vorjahr, wo ich die Serie in der M35 noch gewann und für die 46km 3:11 h benötigte. Da müßte ich rechnerisch am Sonntag eine 1:25 h einfahren. Aber unmöglich, das zu packen.

Ganz gelesen zu sagen:” Ich starte, weil ich letzter  werden will”(bei Ultraläufen ganz gut, um die Cut-off-Zeiten einzuhalten),kommt für mich nicht infrage, auch wenn ich mir dadurch eine Menge Druck wegnehme, aber dann wäre die Motivation auch nicht da,den Schweinehund zu ärgern. Ich muß immer unter Druck laufen,den ich mir selbst mache, aber wie es läuft, das bestimmt noch der Kopf .

…1:25 h…(*träum*)…

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Inselkoller…

Zu Ehren meiner alten Mutter, die runde 60 wurde, hatte ich 4 Tage Aufenthalt auf Sylt, einem Eiland, mit dem ich nicht “grün” werde(werden möchte)! Es war letztes WE (seit 10.2. dort arschkalt, wir hatten  zum teil böigen Ostwind,der die Temperaturen um 0 Grad gehörig kälter anfühlen lies (-10 gefühlt) und meine Laufstrecken   suchte ich mir meist spontan nach Lust und Laune aus, verlor auch mal die Orientierung, aber fand immerwieder zurück. Im Hinblick auf den letzten Tag der Porzer Winterserie am kommendem Wochenende, wo der HM ansteht, den ich in 1:27 h schaffen möchte, will ich nicht zuviel machen und so blieb es bei 30 km mal auf Strasse,mal im Sand, um verschiedene Reize zu setzen. Das Laufen auf dieser Insel fiel mir schwer, weil ich das zu urban hier finde. Ich mag nunmal Landschaftsläufe und sofern ich nicht am Meer gelaufen bin, kam bei mir auch keine Lauflust auf…Inselkoller eben…:-( Ich mag zwar das Meer und die endlose Weite ,aber so eine stadtgeprägte Insel wie Sylt gehört nicht zu meinen Lieblingen,ganz im Gegenteil! Ich bin heilfroh, wenn dieser Pflichtbesuch erledigt ist  und ich wieder zuhause bin und meine gewohnten Strecken laufen kann.

Wenn ich zuhause bin, klopfe ich nochmal 2km Intervalle ab, was dann reichen muß und Samstag vorher nochmal eine regenerative Runde .Die weiteren Planungen in wettkampftechnischer Hinsicht wird dann der 6h Lauf in Münster sein Mitte März.

Ich liege meiner letztjährigen Kilometerleistung um Längen nach, aber solange ich meine Zeiten halten kann, bin ich zufrieden. Es ist einfach nur reine Kopfsache.

 

 

 

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Der Puma lebt…

Nachdem 2015 das Trikot mit dem weißen Puma zu meinem Markenzeichen wurde und mir viele gute Läufe beschert hat,schüchterte mich die Grippe Anfang des Jahres dermaßen ein, dass ich nach dem verhauenen Zehner vor 2 Wochen (42:35) eine “innere Unruhe” vor dem 15km Lauf verspürte, die mir in gewisser Weise Furcht vor den 15km machte, denn unter der Zeit war nicht so richtig  ein Trainingprogramm möglich, weil es zum einen überall zwickte und das Wetter schon irgendwie  den Rest dazutat.Ich hänge dem Vorjahr gewaltig hinterher und mußte mich zwingen das Mentaltraining in Hinblick auf den vergangenen Sonntag  hinzubekommen.

Dann war er da, der Tag X, Tag 2 der Porzer Winterserie. Der Start  war am Mittag. Kurzes Einlaufen bei +5-6 Grad, dann der Start. Ich war am Start etwas verhalten, aber konnte es natürlich nicht vermeiden zu schnell anzugehen, versuchte meine Uhr nicht auf unter 14km/h kommen zu lassen, was eine ganze Weile sehr gut gelang. auch wenn es während der 3 Runden zu 5km irgendwann wieder einen Punkt gab, wo einem die Lust fehlte, ttet der Kopf seine Arbeit und spreche zu meinen Beinen, die sich eher im Kraftsparmodus bewegten( Kurze schrie, dafür schnelle Schrittintervalle,so ließ sich das Tempo konstant halten. ein Läufer, der vor 2 Wochen unter 39 min. auf den 10km gelaufen war, war für die zweite Streckenhälfte mein Laufpartner. Meine Taktik ,ihn zuzuklatschen und die Luft zu nehmen griff nicht, da ich mir selbst die Luft sparen wollte. Die erste Runde hatte ich mir eine Durchgangszeit von 20:30 gesetzt, schaffte dies auf die Sekunde, und war in der zweiten Runde  mit 41:40 min. 50 Sekunden unter dem ,was ich mir im Vorfeld ausgerechnet hatte. Purer war genug rausgelaufen und die geplante 1:05 er Zeit war zum Greifen nah. Jetzt das Tempo halten. Mein Mitläufer sorgte dafür, dass mir ständig einer im Rücken lag, was mich voran trieb. Innerlich malte ich mir ein Bild aus, wie ich auf den letzten 100m  nochmal aufdrehe und es kam genau so: Meinen Kontrahenten konnte ich nur auf geringer Distanz halten und so kam es zu einem fulminanten Showdown  u nd einem Fotofinish nach 1:03:12 h !!! 37 Sekunden hinter der PB,schade, aber die 1:30 sollten in 2 Wochen  auf dem HM allemal machbar sein?1 Noch bis dahin etwas Intervalle und einen längeren Lauf machen und einfach sehen, dass ich entspannt bleibe und ruhig. Das Gefühl, was sich nach dem Zieleinlauf einstellte, war schon gut und ein gewisser Stolz auf meine Kopfleistung konnte ich mir selbst gegenüber nicht verheimlichen. Ich bin gespant, was in 2 Wochen Fakt ist.. Fazit: Ich bin da ,wo ich hingehöre, weiter auf meinem persönlichen Weg nach oben und das Trikot symbolisiert: Der Puma lebt wieder!!

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Winter….. -Kaltstart ins neue Jahr !

Alle gewollten Vorsätze konnten aufgrund der  Witterung nicht so ganz eingehalten werden: Zunächst die Grippe, dann 22cm Schnee, die es unmöglich machten im Stadion Intervalle zu laufen und schmierige Straßen, die reichlich Kraft kosteten.

Die Vorbereitung auf die Porzer Winterserie, die am 22.01. startet (10km) war alles andere als optimal und durch die viele Arbeit im Winterdienst hat der Körper sehr wenig Schlaf bekommen,dass es auch mal Tage gab, wo ich nicht die Kraft hatte zu laufen. So hinkte ich der Kilometerleistung vom Vorjahr um einiges hinterher, werde aber nach dem ersten Lauf der Serie darum bemüht sein, noch Kilometer aufzuholen.

Kurz vor Weihnachten gab es ein Ereignis im familiären Bereich, das mir Kraft fürs neue Jahr gibt, aber dazu später mehr..

So war er da, der Tag an dem ich in die M40 startete und wo ich mir etwas behäbig vorkam und alle Kraft versuchte zu mobilisieren, aber es war schwer.  Nach 2 Runden auf der altbekannten Strecke in Köln Porz landete ich ,wie im Vorjahr,auf Platz 89 und   in der M40 auf Platz 10. Die Zeit war mit 42:35 eine Minute langsamer als im Vorjahr. Fazit dieses Starts in 2017:”Naja…. , es war mehr drin, aber eingangs erwähntes  fehlendes Training wirf einen schnell zu rück!”

In 2 Wochen kommen dann die 15km dran, die ich im Vorjahr mit 1:02 h abschloss, diesmal bin ich froh, wenn ich um 1:05 h herum bleibe, oder ich mache bis dahin noch etwas

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Das neue Jahr hat begonnen…

.. und mich warf es um Jahre zurück: Nach mehreren Jahren ohne jegliche ernsthafte Erkrankung, war es dieses Jahr direkt am 2. Januartag soweit: Eine fette Grippe marschierte an und dadurch, dass ich noch Winterdienst zu erledigen hatte und dadurch ständig nasse und kalte Füße hatte,beschleunigten das zudem und innerhalb von 3 Tagen lag ich flach wie lange nicht mehr. Ich  habe ja gewöhnlich ein dickes Fell, aber wenn es wirklich nicht mehr geht und ich von mir aus sage, dass ich kein Training mache, dann ist wirklich etwas im Busch…Meine Arbeit fraß mich etwas auf und zeitlich war ich nur bedingt flexibel, um das Training aufzunehmen, aber der “körperliche Verfall” durch den Virus, der wohl schon länger hier umhergeht, war dermaßen heftig, dass ich selbst zu schwach war, am Mittagessen gerade am Tisch zu sitzen.  Ich machte mir so wenig Gedanken um den Sport ,wie noch nie. Egal ,ob Marathon, 100km, oder nur 10km-Rennen, all das interessierte mich zu Beginn dieses Jahres nicht. Im Gegensatz zum letzten Jahr ,wo ich im Januar noch 300km lief, kann ich wohl kaum noch aufholen?!

Erst am 09.Januar  versuchte ich mich vorsichtig wieder ans Laufen heran und drehte 3 Runden an der heimischen Fürwigge-Talsperre. 12.3 km in 58 min.  und dazu eine fast komplette Wegstrecke  ,die vereist war, da war nicht viel zu machen. Zudem war der Hustenreiz wieder da, der mich fast übergeben ließ. Ich bin eben noch nicht da, wo ich sein möchte, bzw. zum Ende 2016 gewesen bin. Jetzt muß ich mich beweisen,ob es in der neuen AK (40) ist, oder auf den ersten Wettkämpfen der Porzer Winterserie. Ursprünglich wollte ich im Januar die Sub 40 auf 10km anpeilen, aber der Rückschlag  hat mich ausgebremst. Ich muß versuchen, nun das Beste draus zu machen und werde auch in diesem Jahr über meine Lauferlebnisse berichten und Interessierte unterhalten. Geschichten aus dem Laufalltag eines  positiv Bekloppten. Der ein oder andere Freund des Sports wird sich sicher in Gedanken wiederfinden, hoffe ich?!

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Das Ziel erreicht…

Nachdem ich die 2500km schon vor einiger Zeit erreicht hatte, stand nun die nächste Hundert auf dem Programm. BIs Silvester noch so viele Km draufhauen, wie es  eben geht. Nun  haben sich zuletzt körperliche Problemchen eingeschlichen, die hier und da Pausen notwendig machten. Ich verfolge zur Zeit einen Trainingsplan  über 10km in 39 min. , mache auch schonmal Training auf dem Laufband, um nicht raus zu müssen, wenn es dunkel und kalt ist. Das Gute , dass ich das Tempo vorgegeben bekomme und halten muß , um nicht  zu fallen. Ein echter Vorteil!

Heute (28.12.2016) war es dann soweit: Noch 17km bis 2600 km in diesem Jahr.

Ich für zur nahegelegenen Verstalsperre nach Lüdenscheid,da eine Umrundung  ca. 16km beträgt, zumindest war das mein Glauben. Dass ich in gemütlichem Langstreckentempo, ohne Wettkampfambitionen. (5:30 er Pace) meine Runde lief und mir auffiel, dass die Talsperre zu wenig km Umfang hat, um  die 2600 km zu packen, umlief ich das Vorstaubecken  zweimal und machte die Punktlandung fest! Jetzt noch einen Silvesterlauf und ich habe ziemlich genau 600km zum Vorjahr mehr gelaufen.

An Weihnachten wurde mir eine Entscheidung abgenommen: Da ich selbst aus Unsicherheit den Sprung nicht schaffte, mich zum 100km Lauf anzumelden, bekam ich kurzerhand einen Startplatz für den Taubertal 100 geschenkt.  Ich definiere die Ziele fürs kommende Jahr  wie folgt: Zehn Km in unter 40:20 (unter 40 wäre mir lieber), Marathon weiter runterschrauben auf 3:15 h und sämtliche Ultras verbessern ( 6 h Lauf  auf 80km, 50km in 4:10 h und den 100 in 10:30 h) Ich gehe gelesen an die Sachen ran, da es nichts bringt , sich verrückt zu machen,aber ich werde davon hier erzählen!

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Ende gut,alles gut… (Nikolauslauf 04.12.16)

Processed with MOLDIVDa war er auf einmal, der Tag, an dem ich mir unheimlich viel vornahm und mich unter Druck setzte. In so einer Situation fühle ich mich gewöhnlich sauwohl und am Morgen stellte ich fest, dass ich ungewöhnlich fit war, fit wie lange nicht mehr und irgendwie Lust auf diesen Lauf hatte. Leider war es mit -2 Grad recht frisch, aber gottlob blieb der eisige Wind aus. Um 09.00 ging es zum  Kölner Stadtwald,Klamotten lagern ,warmlaufen und  in die Kleidung springen, die mich durch den Lauf trägt.  Dass ich bei kühlsten Temperaturen in kurzen Sachen laufe ist ganz praktisch, denn so vermeide ich evtl. Hitzestau und habe weniger Gewicht an mir. Ein Temperaturempfinden gibt es bei mir meist nach 5km schon nicht mehr.  Da meine Finger sehr kälteempfindlich sind,  ich aber Laufhandschuhe  zuhause vergessen hatte, mußten Arbeitshandschuhe  herhalten, ich wollte erst Socken nehmen, aber ließ das dann doch bleiben!

Um 10.00 h war der Start und ich ging mit 17 km/h ein hohes Anfangstempo, das ich  die ersten  ein/zwei km noch halten konnte, aber dann verlor ich kontinuierlich. Meine Uhr attestierte mir eine Pace knapp über 4 im Schnitt und bei dem Sonnenschein fiel es nicht schwer, das Tempo zu laufen. Da die Strecke aufgrund der zahlreichen Ecken und Verwinklungen dazu einlädt, Tempo zu verlieren , wurde es leider nichts mit einer Bestzeit, auch wenn ich bei km 5 eine Zeit von 19:40 min hatte. Ich kam als 56. von 312Teilnehmern des Totlaufen ins Ziel und mit der Zeit von 40:55 min. wurde ich 13. der Altersklasse.Die Konkurrenz in der Klasse war so groß, dass die Siegeszeit von 32:xx min in die AK 35 geht…

Da die 40 im letzten Lauf stand, was 2 min schneller als im Vorjahr war, war ich damit zu frieden  und gehe damit zufrieden in die Winterpause.

Im ersten Wettkampf  des nächsten Jahres ,am 22.1.2017 geht’s in Leidenhausen über die 10km und vorrangiges Ziel ist es, im kommendem Jahr die 39 stehen zu haben, alles andere enttäuscht mich. Die Marathondistanz soll so nah wie möglich an 3:10 rankommen,die 100km in 10:30 fallen und der 24 h Lauf  soll mit 175km gelaufen werden

Mittlerweile habe ich mich dazu entschieden, den Königsforstmarathon aufgrund der neuen Streckenführung fallen zu lassen und mich statt des zum 6 h Lauf in Münster am 11.03. zu melden. Ein weiteres Highlight wird der Marathon auf Island werden, ein Hunderter (vermutlich der Taubertal100). Ob es zu einer erneuten Teilnahme bei dem Kölnpfad(171km) in der Staffel kommt, weiß ich noch nicht, aber diesbezüglich gibt es demnächst hier mehr nachzulesen!

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Ein Tag wie jeder andere… 50 km -Lauf in Bottrop (Herbstwaldlauf)06.Nov. 16

Ich bereitete mich nach dem Kölnmarathon in keinster Weise auf den letzten langen Lauf des Jahres vor,sondern ging eher mit dem Denken “einfach überstehen und das Jahr abschliessen” ran. Ich lief ganz gewöhnlich meine 30-60km in der Woche , wenn überhaupt, da mir die Arbeit einen Strich durch die Rechnung machte und weil die Uhren umgestellt wurden und es draußen nun früher dunkelt,gab es nichts mehr zu laufen.. Ich weiß insgeheim, das ich bei richtiger Einteilung alle Strecken schaffen kann,sofern die Gesundheit mitspielt.Mehr oder weniger Lustlos ging ich in den Tag und freute mich jetzt schon , dass ich heute Abend schmerzerfüllt im Bett liegen kann…

Das ist auch ein Thema für sich,da meine Hüfte schon arthrotische Verschleißerscheinungen aufweist.  Ich laufe gerne, kein Ding, habe zuletzt viele Schmerzen- und laufe trotzdem. Ärzte die sagten, “Hör auf Deinen Körper,er redet mit Dir!” ignorierte ich lange Zeit und nun, wo es fast Ultimo ist, begreife ich, was man mir schon vor Jahren sagen wollte… Solange ich nicht berufsunfähig bin, ist doch alles ok, ich bin da recht gelassen. Heute stört mich nichts, als laufe ich morgen  auch noch und erst wenn gar nichts mehr geht, höre ich auf.

Ungut, zurück zum Thema Herbstwaldlauf Bottrop .Am 06.11.16 mußten wir zeitig los, um noch günstig einen Parkplatz zu bekommen. Ich traf verschiedene Bekannte, die man öfters schon auf anderen Veranstaltungen traf. Um 09.00 war Start und los ging die Reise mit dem Ziel die 4:15 h zu erreichen. Ein moderates Tempo im Bereich des 5:00 er Schnittes wurde angepeilt und laut Uhr hatte ich schon bald ein Polster von 4 min. rausgelaufen.Aber es war mir klar, dass die 2. Runde zu 25km nicht einfach werden würde.Mein Split nach Runde eins lag bei 2:04 h, 3 Minuten langsamer  als im Vorjahr.img_4097

Es war heute wirklich herbstliches Wetter und  es fiel mir schwer Tempo in den Lauf  zu bekommen, weil es mit 4-6 Grad schon etwas kühl war, wenn man bedenkt, dass wir letztes Jahr 20 Grad hier hatten… Ich versuchte krampfhaft das Tempo aus Runde eins zu halten, aber schaffte es nicht ,die schleichende Kraft  durch Nahrungsaufnahme oder Getränke aufzuhalten. Ich war nach knapp 3:30 bei der Marathondistanz angekommen und merkte, wie ich den Kopf anstrengen mußte, jeden Kilometer noch den Rest des Körpers voranzutreiben, aber der Vorteil: Es ging mir zu keinem Zeitpunkt so schlecht, wie im Vorjahr. Auch von meinen 4:15 mußte ich mich fortan verabschieden. Da einige Witzbolde ein Richtungsschild verdrehten, nahmen zwei drei Läufer einen Umweg in Kauf und auch mich kostete dieses Versehen ca. eine halbe Minute.  Da ich keinen Überblick hatte,wer in welcher Altersklasse läuft und ich nicht wußte, ob noch ein Konkurrent vor mir war, zog ist es vor, die Füße in dem Tempo laufen zu lassen, dass mich keiner mehr überholen konnte,da um mich herum,die Läufer alle (so denn welche zu sehen waren…) in meiner AK einzuschätzen waren. Ein Fehler, wie sich herausstellte. Ich kam nach -für mich schmerzlichen- 4:22 h ins Ziel und war schon etwas wütend, dass meine Kraft nicht ausreichte, den Vorsprung auf die geplanten 4:15 zu halten, oder gar durchzuziehen. ABER ich war diese zweite Runde schneller, als im Vorjahr.  drei Minuten langsamer als im Vorjahr. Als meine Freundin sich aufmachte, die Urkunde zu holen, bekam sie bescheid, dass diese erst bei der Siegerehrung ausgegeben wird, was im Umkehrschluss hieß, dass ich einen Altersklassenplatz erreicht habe, aber welcher, das blieb im Dunkeln. Regelrecht großkotzig behauptete ich gestern noch, dass ich nicht antrete, wenn ich nicht Sieger werde…   Zu meinen Erstaunen  wurde ich tatsächlich Altersklassensieger der M35 und damit hatte ich nicht gerechnet,zumal ich langsamer war,als im Vorjahr, wo ich mit der Zeit 4. oder 5. geworden wäre… Tja,fehlende Konkurrenz kann es einem schonmal leichter machen…

img_4104Da habe ich mir zum morgigen 39. Geburtstag vorab doch ein schönes Geschenk gemacht und blieb zudem recht fit, was nun heißt, dass ich mich nicht über Gebühr verausgabt habe und mich auch nicht übergeben mußte, wie sonst. Wenn ich weiter auf diesen Strecken bestehen will, muß ich mehr trainieren, aber ob ich mir das zutrauen soll, weiß ich nicht. Nun ist erstmal 3 Wochen Pause und dann folgen noch 2 Zehner zum Abschluss des Jahres. Dann gehts in die M40, eine Klasse, wo ich klein anfangen muß…

 

 

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leere Tage… Gedanken übers Laufen

Seit dem Kölnmarathon hat sich nur der Herbstlauf in mein Programm geschlichen und das Training begrenzte sich auf Minimum, zumal ich beruflich derartig viel ausgelastet war, dass nach 10-12 Std. körperlicher , recht harter Arbeit, nicht mehr so der Sinn auf “Knochen durch die Natur schleifen” stand. Lediglich ein Intervalltraining über 3x 2000m (8:15/8:20/8:25), was mich zeigte, das eine gewisse Grundschnelligkeit ja doch noch da ist.

Meine Essenkultur hat sich auch einem Schlendrian unterzogen, aber sobald es ins neue Jahr geht, gibt es wieder den Vorsatz, “Von Silvester bis zum ersten Marathon des Jahres keine Süßigkeiten,Alkohol sowieso nicht (schon seit 2 Jahren nicht mehr)”

Diese leeren Tage wurden dazu genutzt, um kommendem Sonntag, den 6. Nov, einen Tag vor meinem 39. Geburtstag, mental gut auf den 50km -Lauf vorbereitet zu sein. Wenn ich besser sein will, als im Vorjahr ,sollte ich 4:15 h laufen und ich behaupte, dass das bei meiner schleichenden Arthrose in der Hüfte alles reine Kopfsache ist. Ich weiß nicht, wie lange ich auf dem Level noch Wettkampflaufen betreiben kann, also nehme ich nochmal alles mit, solange es gut geht, auch wenn die Schmerzen und die Knochenmüdigkeit nach Trainings und nach Wettkämpfen enorm sind. Aber ich fresse alles gemütlich in mich rein nach dem Motto (“Indianer kennt keinen Schmerz!”)  Irgendwann kommt von irgendwoher eine Quittung, aber eben nicht im Moment und das ist es, was mich zur Zeit am laufen hält und dem Streben nach Zielen,die erreichbar sein könnten….

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Kölnmarathon, 02.10.2016 -neue PB!!!

Schon Tage vorher merkte ich, wie mich der Zehner von letzter Woche in eine Art Euphorie versetzte, mußte aber gleichzeitig merken, wie sehr mich das Jahr geschafft hat,zumal die Arbeit auch keine Rücksicht auf meinen Körper nahm. Da der Hausarzt sagte:”Hör auf Deinen Körper ,er redet mit Dir!”, ich das aber etwas ignorierte, muß ich gestehen, merke ich jetzt erst, nach fast 2500km in diesem Jahr mit erheblich wechselnder Belastung (Zehner-Rennen und Ultras unterscheiden sich “geringfügig”…),dass der Körper RUHE herbeisehnt und ich als Mensch nicht mehr der bin, der ich zu Jahresbeginn war, wo ich mir zu Herzen nahm, im letzten Jahr der M35 nochmal alles abzuräumen, was es zu holen gibt. OK, die Marathonbestzeit mit 3:17:49 h im Königsforst und den Zehner um wenige Sekunden  an der 39er Zeit vorbei, dafür einen AK Sieg beim ersten 24 h Lauf überhaupt, läßt mich schon fröhlich zurückblicken, aber es war einfach zuviel… Körperliche Mattheit, abgeschlagen sein und Konzentrationsschwächen mehrten sich zuletzt sehr bedenklich. Zwischendurch das Hin und Her wie es weitergeht: Ultra, oder Tempo,aber ich denke, das wenn der Marathon Sonntag gut verläuft, bleibe ich zunächst beim Tempo.

Genau da ist schonwieder der Punkt: “Wenn der Kölnmarathon gut verläuft”, genau mit dieser Aussage setze ich mich schon unter Druck, anstatt zu sagen:” Ich lauf dann mal los”… Anscheinend brauche ich das, ich weiß es nicht , und so geht es seit Jahren, kein Wunder, das man dann irgendwann nachläßt… Jetzt, wo ich das schreibe, ist gerade mal Freitag vor dem Marathon, meine Startunterlagen liegen vor mir, der Streckenplan auch, im Radio wird mildes, nicht zu warmes Wetter prophezeit, trocken soll es auch bleiben… das macht Hoffnung. In mir rattert aber die Zahlenmaschinerie wieder,ich könnte kotzen und sich jetzt einzureden, einfach nicht an Zeiten zu denken, ist unmöglich, es geht einfach nicht… Trainiere ich einen Tag, bin ich einen Tag platt,das waren die letzten Wochen ! Ich bin einfach irgendwie am Limit angekommen, um zu sagen, “Ich will raus” und genau diese Auszeit nehme ich mir nach dem Marathon und haue ein paar tage ab in die Sonne, auch wenn die Arbeit nach mir ruft,aber die rennt nicht weg,im Gartenbau und im Abriss ist immer etwas zu tun…

Nun ist also Samstag, diesen Tag nutze ich, um einfach mal faul bis 09.00 h im Bett liegen zu bleiben. Für mich als Frühaufsteher eigentlich ungewohnt,aber durchaus erholsam…

In der Nacht stellte ich fest, dass mir der Hals kratzt, als wenn sich eine leichte Erkältung im Anmarsch befindet. Ist das etwa die Quittung für die Pause,die ich machte und sollte mich gar schwächen? Am Morgen bekam ich das Angebot, einen Pace für Zielzeit 4:15 h zu vertreten, aber das langsame Tempo ist nichts für mich, danach tun mir die Knochen mehr weh, als wenn ich auf Tempo gehe.. Ich halte zwar unkomplizierter und problemlos lange Strecken durch, bin aber unzufrieden! Ich lehnte dankend ab und werde meinen Stiefel laufen,wie er mir paßt:-) Inzwischen  bin ich  innerlich zur nötigen Ruhe übergegangen und warte einfach ab, was kommt. Die Strecke ist bekannt, das Wetter frisch geworden,mir wird die Schleife durch Nippes auf den Senkel gehen, aber das ist eine halbe Stunde Mehraufwand und dann ist der Spuk vorüber.

Mir ist im Vorfeld schon klar, dass ich am Anfang die ersten 14 km in knapp  über einer Stunde reißen werde und danach langsam einbreche, noch  nie in all den Jahren, die ich laufe, gelang mir ein negativer Split,d.h. die zweite Hälfte schneller zu laufen, als die erste Hälfte!Im Laufe dieses Tages trainierte ich noch einmal ganz leicht mittels einer 7:30 er Runde über knapp 5km und verschaffte mir so Lust auf schnelles Laufen.Ja, ich weiß, ich breche irgendwann ein, aber ich will nicht dran denken,sondern mehr oder weniger gleichmäßig laufen (4:40er Pace)

Am Morgen stand ich, wie immer 3 h vor dem Start auf, futterte Brötchen mit Honig und konnte noch etwas ruhen. Dann ging über den Rhein nach Deuz zum Bahnhof.

Ich sortierte mich im Startblock wieder recht weit vorne ein und kurz nach 10:00 h begann der Start und das Tempo wurde meiner Uhr vorgegeben und konnte mit dem Ziel 3:15 gehalten werden. Ich fand einige Mitläufer und so hatte ich Unterhaltung. In Gesellschaft ließ es sich leicht laufen und man quatschte hier und da mit Läufern und tauschte sich  beim vorgegebenem Tempo aus… Da ich mein 147km Shirt vom 24 h -Lauf in Delmenhorst anhatte, wurde ich schon gefragt, ob ich zum „Urlaub“ hier sei…. Irgendwie erntete ich hier eine Menge Respekt und es gab einige, die sich auf meine Lauferfahrung verließen,die ich jedoch artig runterspielte. Es kam immermal wieder ein Punkt, an dem ich einfach nur lief, und die Kilometrierung aus den Augen verlor. Natürlich kam auch mal die Frage auf, was ich hier eigentlich für eine Scheiße mache,aber die Aussicht auf eine gute Zeit, die aktuell bei 3:12 h im Ziel hindeutete, ließ mich weitermachen. Ich hatte das Gefühl, dass der Lauf hier recht schnell zu ende geht, wofür auch die Splittzeiten sprechen. Demnach war ich bei der HM-Distanz  bei 1:36 h, km 25 in 1:55 h und bei km 40 in 3:06 h angekommen.Meine Pfälzer Freunde, verlor ich an drittletzten VP. Heute trank ich nur Wasser und kam mit 2 Gels von Dextro zurecht.

An Oma dachte ich heute viel und wollte Ihr diesen Lauf schenken,weil ich das Gefühl hatte, dass sie , wo auch immer sie war, mir die nötige Kraft gibt,fühlte mich “gesteuert”…Und das ist der Punkt, wo man unbewußt von außen motiviert wird und sich “gezwungen” sieht, durchzuhalten. Die Äußerung eines Läufers, der sich mit dem Pacemaker für 3:15, bei dem ich ständig war und wir einen schönen Puffer rausliefen, brachte mich zum Abbau der Kräfte. Er sagte:“ Ein Marathon beginnt bei km35!“ und unbewußt achtete ich auf diese Distanz,aber merkte auch so, dass sich die Nordschleife, die sich durch Nippes elendig zieht,Kraft raubte und ich am Zeitpuffer (2,5 min. zu 3:15 h) stetig verlor. Als ich endlich zur Innenstadt zurückkehrte,war die Strecke wieder voller Zuschauer, aber sooo doll, wie es immer dargestellt wird, war es nun heute auch stimmungstechnisch nicht, was möglicherweise an der sporadischen Schauerneigung lag und herbstlichen Temperaturen lag. Ich nahm nochmal die Beine in die Hand, versuchte es zumindest, mußte aber leider von der 3:15 Abschied nehmen,auch wenn ich schon drunter lag. Auf der Zielgeraden rannte die Uhr unerbittlich und war schon auf 3:16 gesprungen,aber ich hatte noch 100m vor mir und sehnte das Ende herbei…
Meine Nettozeit betrug 3:17:10 h , das erfuhr ich aber erst später, wie auch das Geile, dass ich von mehr als 6550 Läufern Rang 398 erreichte.Das stimmte mich dann doch zufriedener. Gewohntermaßen finde ich immer ein Haar in der Suppe. Am Besten war die warme Dusche im Dusch-LKW. Enttäuschend war, dass es nur ekliges Reißwolf-Kölsch alkoholfrei gab und kein Erdinger. Fazit: Neue PB und die vertonte Nase, mit der ich startete, ist nun schneller am laufen, als ich heute…:-) In 4 Wochen gehts zum 50er nach Bottrop und dazwischen erstmal eine Auszeit , wie man sieht, bringt Erholung und Mindestaufwand an Training etwas!

Am Tag nach dem Marathon fühlte ich mich (bis auf Kater in der Tobaken und den Schenkeln) so gut, dass ich erstmal die Anmeldung für den Nikolauslauf in Köln klarmachte und sofort das Ziel ausgab, am 06.11.2016 in Bottrop beim 50er wieder aufs AK-Treppchen zu wollen und auch hier eine Verbesserung zum Vorjahr anzustreben.

Wenn ich in 2 Jahren schon auf dem Kölnmarathon eine Verbesserung um 18 Minuten schaffe, dann will ich jetzt überall weiter vorankommen…

 

 

 

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Bickendorfer Büdchenlauf (10km)25.09.16

Nach 4 monatiger Wettkampfabstinenz mal wieder eine Zehnerdistanz,vor der ich Angst hatte-zumindest noch vor meiner gesundheitlichen Einschränkung und der Pause

Im Vorfeld zu diesem Lauf schraubte ich aus gesundheitlichen Gründen das Trainingspensum etwas herunter, gab den  bis dato ordentlich verfolgten 3 h Plan für den Marathon nächste Woche auf, weil sich ein wenig “Ausgebranntheit” bemerkbar machte, da die Arbeit,wo ich körperlich nicht gerade unerheblich zu tun hatte, an mir zehrte. Aus einer “Kurzschlußlaune” erfolgte mal wieder die Lust auf einen Test über 10km, wo ich mir nicht allzuviel ausrechnete. 42:30 war so mein Empfinden im Vorfeld und so ging es bei bestem Wetter (richtig schöner warmer Spätsommer) in Köln gegen Mittag an den Start über 4 Runden. Mein Plan jede Runde in max 10:30 zu packen ,sollte schon greifen und das gewohnte Kribbeln stieg langsam in mir auf. Beim letzten Zehner im Mai kratzte ich noch an der 40 min. Grenze . Utopie diesmal, glaube ich. Die langen Läufe haben mich zermürbt und langsam gemacht, aber ich will eine Standortbestimmung für den Marathon nächste Woche. Normal laufe ich eine Woche vor einem Großen keinen schnellen Lauf mehr, aber was kann noch schiefer laufen, wo ich mich durch die langen Läufe versaut habe??? Egal, Augen zu und durch…  Nur wenige bekannte Gesichter traf ich und startete, wie gewohnt in der ersten Reihe..-ich lerne es anscheinend nicht,aber so bin ich, ich laufe bei diesen Distanzen gerne Zeit nach vorne raus:-)

Die erste Runde wurde in 9:30 erledigt, Runde 2 nach 19:40, die dritte Runde war nach glatt 30 min. gepackt und “wenn ich jetzt nochmal durchstartete”,war mein Gedanke, “gibt das hier eine unerwartete Kiste”, aber ich schaffte es nicht mehr über das Kopfsteinpflaster und den staubigen Park nicht mehr, weiterzukommen,verlor bei manchen Überholmanövern, wo die Läufer so taten als wäre es gängig, zu dritt auf der Strecke nebeneinanderzulaufen, manche Sekunde und finishte nach 41:20 min., eine Minute besser, als ich mich im Vorfeld einschätzte…- Schön. Zur Belohnung gab reichlich Wasser und ein frisches Eis. Am Abend fuhr ich noch mit dem Rad zum 1.FC  gegen  Aufsteiger Leipzig, das 1:1 endete und der Sportsonntag von heute war geschafft. Nächste Woche Marathon und wie es aussieht, kann ich rechnerisch doch locker bestehen und bei 3:15 h landen. Ich versuche es zumindest, dann würde ein Traum wahr werden und die Weiche für ein weiteres schnelle Jahr gestellt sein…. Ultra kommt später, wenn ich alt und langsam bin…:-))

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“Die Generalprobe” HM der DSHS-Köln (28.08.2016)

Der Lerneffekt von dem 100km- Lauf der Vorwoche, ,wo ich mit gesundheitlichen Problemen nach 70 km aus dem Rennen ausschied, war nur von kurzer Dauer, denn spontan und gegen jegliche Vernunft hatte ich das nächste Ziel ausgemacht: Ich wollte mal wieder Tempo gehen. Da kam an diesem Hitzewochenende der Halbmarathon der Deutschen Sporthochschule Köln gerade gelegen.  Nach Abwägung meiner “Wehwehchen” und der Witterung hielt ich 1:35 h für realistisch. Beim Start um 10.00 h kratzte das Quecksilber schon fast an der 30 Grad Grenze und die Strecke, die wir im Vorjahr noch im strömendem Regen liefen, wurde “sonnengünstig” abgeändert,so dass man “braten” konnte. Es waren 3 Wasserstellen auf dem 7km Rundkurs aufgestellt, vielleicht eine zuwenig, denn im Verlauf des Rennens brannte der Planet  mit 35 Grad auf die Läufer herab und mein Vorsprung auf die 1:30 h schmolz dahin und wurde  verschleppt. Ich erreichte dennoch mit einer Zielzeit von 1:34:25 h meine Wunschzeit, auch wenn jetzt der Körper mal Ruhe bekommt, die er verdient, aber diesen Erfolg wollte ich mir nochmal gönnen und stellte dabei fest, dass ich für Ultra noch jede Menge Zeit habe und erstmal auf den “Kurzdistanzen” bis Marathon zuhause bin.  Ich wurde von 533 Läufern auf der HM-Strecke Gesamt 33. und 8. der M35!!!!! Unerwartet weit vorne.

Ab und an mal einen Stundenlauf ohne Ambitionen, kann man sich erlauben, aber nicht , wie geplant, die 100km zur Hausstrecke machen….

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Der 100km -Lauf in Leipzig (20.08.2016)

Seit Februar, als die Anmeldung erfolgte, zu der mich Ultramentor Thomas Eller brachte und wir eigentlich zusammenfahren wollten , war ich irgendwie auf diesen Tag fixiert und je näher er rückte, um so entschlossener war ich, den Lauf in jedem Fall zu packen. Zwar durchkreuzt dieser auf ungünstiger Weise meinen 3 h Trainingsplan für den Kölnmarathon, aber da muß ich durch. Wohlmöglich falle ich danach erstmal wieder in ein Loch, wie nach Delmenhorst, aber das stellt sich noch heraus!  Der Druck, den ich mir selbst auferlege wird durch meine Vorgabe  , 10 h zu laufen hervorgerufen. Bei 13 h, die ich Zeit habe, hätte ich gesagt:” ok,machbar”,  aber so… Im Wettkampf  ist das eh alles anders und man geht  bis an seine Grenzen!

Meine Befürchtung, die ich habe, dass ich gesundheitliche Schäden davontrage,so wie es kurzzeitig nach den 24 h von Delmenhorst der  Fall war. Im Training merke ich , dass ich nur auf der Bahn noch schnell laufen kann und Bedenken habe, eine 10km Strecke auf Zeit zu laufen,  und schrecke  sogar vor einem HM noch zurück.

Der Tag X rückte näher und ich fuhr am FR vor dem Lauf,der am Samstag war, nach Leipzig, hatte reichlich mit Ferienverkehr zu kämpfen. Die Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsort sind sehr gut.

Einziger Witz an dem Vorabend: Die “Nudelparty”! Nix mit Vollschlagen, eine Portion sollte ausreichen… Da hier dieses Jahr die Deutschen Meisterschaften über 100km ausgetragen wurden, war die Orga ganz anders strukturiert, als bei “handelsüblichen” Läufen.

Norma gehe ich unbekannte strecken vorher ganz gerne mal ab, aber dieses Mal lasse ich mich überraschen, was auf mich zukommt. Die Witterung war mehr als schwül und man war beim Essen klatschnass geschwitzt, obwohl man nur den Arm bewegte.. Bitte nicht morgen auch so  eine Witterung, dachte ich nur. Die Vorhersage sagte erneut Temperaturen um 28 Grad für den Lauf voraus. Entsprechend schlecht wurde auch die Nach geschlafen, die ich im Auto verbrachte,das ich kurzerhand zum Hotelzimmer umfunktionierte…

Um 3.30 stand ich dann auf und brachte meinen privaten Verpflegungstisch schonmal an die Strecke und baute alles auf, was nötig war, auch wenn es an diesem Samstag Morgen aus Eimern regnete. “So ein Scheiß”, dachte ich nur und genau DAS war es, was mir noch zusetzen sollte..

Das Gemeinschaftsfrühstück im Sportkasino des  kleinen Sportplatzes war sehr reichhaltig und so gut besucht, dass man schnell mit anderen ,erfahren Ultrakämpfern ins Gespräch kam. Es war irgendwie interessant zu sehen, wie gut gelaunt einige um diese Uhrzeit morgens früh um halb 5 waren.  Ich kam nicht mehr zum Ruhe wie sonst üblich.

Zum Start regnete es um 6.00 immer noch, hörte aber bald auf. Die Strecke führt zu ca. 70% durch Wald und Schotter,während der Rest geteerte Wege sind,entlang von Kleingartenanlagen oder über Brücken und um einen See. Als Herdentier, das der Mensch ist ,folgte ich nach dem Start einfach der Masse. Es gab zwei Arten von Läufern heute: Einmal die 50k -Läufer und die 100er, zu denen ich gehörte! Da ich mich mühsam auf die Suche nach Gleichgesinnten machte, die den 100 er in Zehn Stunden schaffen wollten, brauchte ich etwas Anlauf,fand aber  jemanden, der it mir die ersten 2 Runden lief, dann aber ein Tempo ging, weil er sich entschieden hatte auf 9 Std. zu laufen. So war ein beachtliches Polster rausgelaufen und ich mußte jemand neues finden, was auch gelang. Da man in jeder Runde ca. 56min. für die 10km benötigte, glaubte ich die Einteilung sei so top und in jeder Runde ein Plus rauszuholen, bringt mich näher ans Ziel.

Auffällig waren die vielen Kampfrichter und DLV -Abgeandten, die zum Teil die Strecke auch sehr oft abradelten , um nach dem Rechten zu sehen.

Die Streckenverpflegung verdient ein mehr als großes Lob: Von Rosinen, über Haferschleim, bis zu Kartoffeln und reichhaltigem Obst bekam man in einer Runde fast zuviel des Guten( bei km 1,3 /3,3/5/6,7/8,7),aber es sollte der Zeitpunkt kommen, wo es bitter nötig war, Pausen einzubauen: Die Sonne ging langsam auf, es wurde Wärmer und der kondensierende Regen aus den Morgenstunden ließ schnell ein tropisches Regenwaldklima aufkommen. Ich habe den Marathon in 4 h geschafft und es lief irgendwie und dann kam die Hälfte und erste Zweifel stellten sich ein:Seit km 25 machte die Leiste wieder zu schaffen und das Klima trug dazu bei,dass ich mich unwohl fühlte. Gegen Mittag knallte die Sonne bei fast 30 Grad vom Himmel  und an den Stellen, wo man der offenen Sonne ausgesetzt war, hatte ich mit einem noch nie dagelegenen Phänomen zu kämpfen: Ich bekam keine (oder nur wenig!) Luft mehr und ich entschloss mich, Tempo raus  zu nehmen, aber dann blockierten die Beine, was so bei km 60 der Fall war. für die 6. Runde brauchte ich 1:06 h und auf Anraten erfahrener Läufer sollte ich es mir zu eigen machen, mal zu Laufen und mal zu Gehen, immer im Wechsel. Muß es so heiß sein, fragte ich mich. Es sollte doch für mich DER Tag werden und es begann ein Reinfall zu werden . Ich hatte so einen Vorsprung auf die 10 h rausgelaufen, der nun zusehends dahinschmolz. SCHEISSE !!! Ich versuchte mich an der nächsten Runde und mir war irgendwie klar, dass ich hier nichts mehr reißen wurde und nahm meine angeblichen Schwankungen gar nicht mehr war.Ich wollte mein Ziel , die 100 zu packen erreichen. Da kam die Quittung für die Labere im Vorfeld. 100km sind eben eine andere Liga .Marathon kann jeder, aber diese Klasse hier ist echt eine andere,das mußte ich anerkennen. Daher Respekt an diejenigen, die ihr hohes Tempo bis zum Ziel durchhalten konnten und die Strecke in teilweise unter 7 h absolvierten.  Immerwieder mußte ich mir an die Leiste packen, die ja früh im Rennen begann, weh zu tun,kühlte mich bei der Hitze mit viel Wasser ab,ließ keine Getränkestation liegen. Mit Ende der 7. Runde schloß ich mich kurz mit der Rennleitung kurz, die mir nahelegte, in der restlichen Zeit die 30km nicht mehr zu schaffen und aufgrund der gesundheitlichen Beschwerden besser auszusteigen, als es noch schlimmer werden zu lassen. Problem dergestalt, dass mir Luft fehlte, habe ich noch nie gehabt und so stieg ich schweren Herzens bei km 70 aus dem Rennen und hatte mit Tränen der Enttäuschung zu kämpfen, sollte das doch der Tag werden, der mein sportliches Leben gänzlich verändert. Nungut,vielleicht in der Hinsicht, das ich bewußter auf körperliche Beschwerden achte-Irgendwo hat alles seinen Sinn, aber der Sinn gerade heute, das war nicht gut. Das Tempo war super zu packen, ich hatte den Marathon in 4 h gepackt und bin  bei 60 km mit einer Zeit von ca. 6 h durchgekommen. Wo sind die Zeiten hin, als ich noch schneller lief??? Enttäuscht packte ich meine Klamotten ein  und,duschte und fuhr heimwärts. Das Ding nagt an mir,aber gewaltig. Klar, 70km erstmal schaffen, aber was bringt es mir einen 100er mit einer scheiß Zeit zu absolvieren, wenn ich so nah an einem viel besseren Ziel dran gewesen bin.  Das Wetter versaute Gott sei Dank nicht nur mir das Vorhaben, manche waren schon früher ausgestiegen . Ob ich stolz bin? Nein , worauf, ich habe mein Ziel nicht erreicht und mußte zum ersten Mal in meiner Laufbahn ein Rennen abbrechen. Das ist mir peinlich, auch wenn nur noch 30 km fehlten, aber es macht mir schon zu schaffen, keine Frage! Selbst jetzt mit zeitlichem Abstand, wo ich das hier schreibe und auch die ein oder andere Kleinigkeit vergaß, merke ich wie ich Unbehagen in mir trage und es mir schwerfällt mit Euch Lesern drüber “zu reden”…  Kopfsache gut und schön, der Wille war ja da, aber der Körper hat gestreikt und konnte sich nicht mehr bewegen,zumindest nicht schnell… Selbst andere Läufer sagten zu mir auf die Frage, ob das noch gesund ist, was wir hier machen:” Gesund ist das bestimmt nicht, aber man macht’s halt immer wieder” Was soll ich dazu sagen?

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Gedanken(16.07.2016)

So,nun nehme ich also den 3:10 h Trainingsplan zum Kölnmarathon in Angriff. Der Blog ist zwar noch nicht mit dem Lauf “geschmückt”, aber in Kürze reiche ich Königsforst nach, wo ich sensationell eine unerwartete 3:17 h erreichte und danach Großes vorhatte, was mit Helgoland (kommt auch noch in Kürze) etwas schief ging, aber das war ich selbst in Schuld!. Für Köln ist eine 3:10 h eigentlich meine Erwartung, daher lieber auf 3:00 h trainieren.

Am Dienstag absolvierte ich meinen ersten Tag des Trainingsplans mit Intervallen zu 7x800m im heimischen Stadion und es klappte in Zeiten von 2:55 min bis zu 3:09 kontinuierlich gut. Gestern (Freitag) war ein Zügiger Dauerlauf von 90min. in Tempo 4:30-5:00 angesagt.  Es klappte mit 4:52 auch im Rahmen,genau das Tempo vom Helgolandmarathon 2015,bei dem ich erstmals unter 3:30 landete.

Heute 50 min. Regeneration, bei dem langsamen Tempo (6-6:30) merke ich, dass ich Schmerzen im Unterbauch /hin zur Leiste bekomme,was auch vor dem 24 h Lauf schon der Fall war. In der Sportklinik Hellersen ließ ich das untersuchen und tatsächlich ist die Oberschenkelkugel in der Hüfte schon fast auf Grund gerieben (Ich spielte früher viel Fußball ),da ich in jungen Jahren zu extensiv Sport trieb. Ich nahm mir vor,diese 50 min. genau abzuspulen und danach genüßlich Auszug gehen. Ich werde nicht mehr gegen den Schmerz anlaufen. In der Zeit, wie ich Physiotherapie lernte habe ich die Anatomie zwar sehr intensiv gelernt, aber um jetzt jeden Muskel ,jeden kochen noch mit Namen benennen zu können, dazu ist das mit 14  Jahren schon zu lange her.Lediglich Fetzen sind übriggeblieben und wurden zwischendurch in den Trainerausbildungen kurzzeitig aufgefrischt.

Es stellte sich die Frage,während ich beim Laufen rechnete,wie der 100km Lauf zu knacken sei, ob das noch alles gesund ist, was wir Läufer machen…Ist laufen Spaß, oder “Pflichterfüllung” fem Körper gegenüber, um ein sportliches Ideal zu halten/anzueignen? Am Rande der Runnersnight in Köln sprach ich Prof Ingo Froböse auf Ultras und 24 h Läufe an,was er als Mediziner davon hält und er hatte eine sehr abgeneigte Haltung gegenüber sowas: Einmal im Leben kann man das machen, aber auf Dauer schädigt es den Bewegungsapparat.

Ich möchte das nicht umkommentiert stehenlassen und meine eigene Erfahrung einbringen :Bevor ich nach Delmenhorst fuhr, um 24 h totzuschlagen, habe ich ein mulmiges Gefühl gehabt, ob das wirklich spurlos an mir vorüber geht. JETZT kann ich sagen: Ist es nicht, ich habe seit dem Umsteigen auf Ultras an Tempo verloren, bin nicht mehr so beweglich,auch wenn ich immerwieder Gymnastik mache und will dennoch versuchen, so nah ,wie eben möglich an die 3 h beim Marathon zu kommen. Dann kann ich mich zurücklehnen und mich zu denen zählen, die gelassener und nicht mehr so ambitioniert laufen. Dann macht laufen Spaß, aber man muß sich schon entscheiden:Will man auf Tempo und Rekorde gehen,wie ich (bis jetzt?),oder möchte man die Natur und das Alleinsein genießen, dafür aber auch langsamer sein?

Für mich war Laufen kein “Spaß”, ich bin auf der Jagd von PB zu PB dermaßen verbissen rangegangen, dass es einfach ein Kampf mit manchem Schweinehund war und weitab vom Faktor Spaß. Das ist das letzte Jahr meiner Klasse in der M35 und da möchte ich zumindest die restlichen Wettkämpfe nochmal einiges raushauen, was möglich ist.Wenn es nach mir geht, traue ich mir momentan auch keine kurzen schnellen Strecken bis HM zu,ich würde kraftlos werden. Bin gespannt, ob ich alle Einheiten des Plans durchstehen kann,zumal dazwischen noch der 100er im August kreuzt. Aber  ich lächle über die Fragen  wie “Hast Du kein Auto?” Mag sein, dass ich zu denen gehöre, die sich selbst beweisen müssen, unbedingt etwas erreichen zu wollen. Aber ich habe im Grunde schon jetzt sauviel erreicht, wenn man bedenkt, dass ich nach der Halbseitenlähmung vor 18 Jahren komplett neu laufen lernen mußte. Ich hätte mich genausogut hängenlassen können und wäre ein Pflegefall in anderem Sinne geworden. von daher bin ich schon ganz zufrieden,kämpfe aber immer noch gerne einen fairen Kampf gegen den Schweinehund. Mein Wille ist jedenfalls ungebrochen..

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24 h -Lauf Delmenhorst

24 h Lauf in Delmenhorst am 18./19.06.2016

24 h –Wahnsinn oder mit der Uhr „rund“ laufen… -Von Angst bist Zuviel des Guten…

3,5 Marathonläufe an einem Stück-„Krieg zwischen Psyche und Körper“

Nachdem ich in den letzten Wochen schon reichlich viel, zuviel für meine Langstreckenseele machte (2 Marathonläufe in 14 Tagen; beide mit Zeitambitionen) stand nun, weitere 2 Wochen später, der als Spendenlauf ausgeschriebene 24 h Burginsellauf in Delmenhorst bei Bremen auf dem Plan. Im Grunde wollte ich ja nur einen geeigneten Trainingslauf für die 100km in Leipzig im August machen, fand aber nichts Passendes,also suchte ich mir nach langem Überlegen diesen 24 h Lauf raus.Es war zwar einfach mittel Mausklick,mich anzumelden, aber die “Kopfhürde” zu dieser Anmeldung war saumäßig hoch und so manches mal löschte ich die Anmeldung. Aber die Neugier siegte und ich tat es dann doch… Jetzt brachte ich Motivation und warum soll man so eine Veranstaltung nicht für einen guten Zweck nutzen?Ich rief einen Spendenlauf aus:Für den Förderkreis der Grundschule Kohlberg hatte ich meinen Einsatz zugesagt und im Internet, sowie in einem Zeitungsaufruf um rege Spendenbeteiligung gebeten.Spendenlauf -MZ(Flugblatt).jpg

Nachdem mir nach Stockholm ein wenig die Beine „durchhingen“ und ein Gefühl der Lauflustlosigkeit aufkam, wusste ich, dass ich im sog. „Übertraining“ war. Mein „Ultratrainer“ und Ansprechpartner für Langläufe Thomas Eller gab mir wertvolle Hinweise, wie ich an der 200km-Marke kratzen könnte.(„ Lauf keinen km schneller als 6:45 min., also ca. 8 km/h (Mein Wettkampftempo beträgt je nach Strecke um 4 -5 min.12-15 km/h) und versuche ohne Pause durchzukommen, iss und trink beim Laufen, das hast Du drauf“; „Gut und schön, dachte ich, aber zuhause esse ich auch nicht, während ich in der Wohnung umhertigere…,“ war mein Gedanke. Es war ein Zwiespalt der Gefühle, einerseits die Neugier vor unbekanntem Terrain, andererseits die Angst vor gesundheitlichen Schäden. Ich möchte läuferisch noch so viel erreichen „Dir ist dieses Jahr alles zuzutrauen“, waren sich alle rundherum einig! Also los, auf die nächste Reise : Ich, kann mich in Ruhe nach dem Kölnpfad über 171km (als Staffel) im Juli auf die 100 km in Leipzig (20.August) vorbereiten, die ich unter 10-11 h packen möchte. Da stoßen taktisch 2 Welten aufeinander: Für mich als Marathonläufer, der nur auf 42km trainiert(3:15-3:30 h), steht auf einmal das 2,5fache auf dem Plan und auf der anderen Seite das langsame aber kontinuierliche Langdistanzlaufen, bei dem die Zeit im Grunde egal ist. 24 h bleiben 24 h.. Ich hätte doch besser Mittelstrecke machen sollen?! Diese Ultraläufe mache ich auch nur, weil ich mit Thomas Eller einen erfahrenen Mehrtagesläufer an der Seite habe, für den z.B. die TTdR (Tortour de Ruhr(230km)) eine 28-30 h Sache ist und gewisse Ultratrails auf den Kanaren über 120km „Spielerei“ ist. Er meint auch: „Deine Uhr läuft auch 24 h im selben Tempo und rennt nicht eine Stunde schneller, damit sie ‚Pause machen kann, also kannst Du das auch!“

Die Tage vorher sammelte man über soziale Netzwerke „Leidensgenossen, die ebenfalls zum allerersten Mal über diese Zeit antraten und ich war beruhigt, da viele genauso die „Hosen gestrichen voll“ hatten, wie ich. Ja, ich hatte Schiss, das Rennen anzugehen, ich gebe es zu! Wie kann ich nur so bekloppt sein, fragte ich mich fortwährend. Aber ich habe durch den Beginn meiner Läuferkarriere, die nach einer Halbseitenlähmung vor knapp 20 Jahren begann(!!!) solch einen Ehrgeiz an den Tag gelegt und bislang jedes Ziel erreicht, dass gerade dieser medizinische Aspekt mich reizt: Was ist ein durchschnittlicher Läufer zu leisten imstande und wie belastbar ist der Mensch? Dass ich kein Joey Kelly bin und kein Dieter Baumannn, ist klar, aber was genau kann ICH mit meiner Veranlagung reißen??

Dieser Erstversuch über solch eine Zeitspanne bedeutete auch für einige meiner Läuferkollegen eine Premiere, bzw. fand man sich vor Ort zu einer „Familie“ zusammen, um diese Veranstaltung heil zu überstehen. Ständig machten wir uns im Netz gegenseitig verrückt, wie Hühner auf einen großen Haufen.

Die komplette Vorwoche wurde zur körperlichen und mentalen Vorbereitung genutzt und zu Gesprächen mit privaten Sponsoren, die der Grundschule Kohlberg einen kräftigen Schritt Richtung Niedrigseilgarten verhelfen wollen. Ich brauchte Ablenkung, man macht sich einfach verrückt. Was brauche ich, um 24h „online“ zu sein und via Runtastic verfolgbar zu sein? Akkus alle da und aufgeladen? Genügend Wechselklamotten. 3 Paar Schuhe, genug Socken… Ich hätte am liebsten meinen ganzen Hausstand mitgenommen…

Das wird ein sehr einschneidendes Erlebnis in meinem Leben, da bin ich mir jetzt im Vorfeld schon sicher.

Die Strecke ist gut 1,2km lang und wird immer im Kreis gelaufen. Zur Zeit der Voranmeldung waren knapp 160 Einzelstarter gemeldet, unzählige Mannschaften, sowie Schülerteams gemeldet. Es kann eigentlich nicht langweilig werden…

Es war Mittwoch vor dem Lauf: Auf einmal eine 180°-Wende in Sachen Stimmung: Sämtliche 24 h-„Jungfrauen“ waren sich einig, dass wir uns am Freitag vor dem Lauf treffen zusammen Zelte aufbauen und in die nahegelegene City gehen und eine Pastaparty machen. Auf einmal wurde aus der Angst eine fröhliche Stimmung , vergleichbar mit einem Musikfestival. Jeder bringt etwas mit und die Neulinge (also wir alle!) laufen munter drauflos und werden uns keineswegs unter Druck setzen, und versuchen, das bestmögliche Ergebnis rauszuholen. Am selben Tag bekam ich die ersten Spendenbeträge von der Sammelaktion in der Schule mitgeteilt und selbst das Kollegium der Lehrer legte nochmal kräftig zusammen. Von außen kommt durch Firmen und Privatpersonen nochmal dreistellige Summen zustande, und von einer Privatperson außerhalb stünden 400 Euro bei 150km auf dem Papier….Einerseits war ich stolz über den Stein, den ich ins Rollen brachte, andererseits bin ich jetzt in der Bringschuld und komme mir vor wie ein Fußballer vorm entscheidenden Elfmeter: Der Mut und die Bereitschaft sich diesem Druck zu stellen , macht mir doch zu schaffen. In keiner Sekunde lässt sich das ausblenden. Um gut vorbereitet zu sein, durchlief ich nochmal physiotherapeutische Einheiten, jetzt bloß keine Fehler mehr machen, ich übernehme mich noch früh genug…

Am Tag vor der Abfahrt (Donnerstag) kam dann doch wieder die Sinnfrage meines Handelns auf und ich muss mich wieder auf Wetterkapriolen gefasst machen, was natürlich nicht gerade zum Gelingen beiträgt. Ich weiß aber was ich kann und werde mir selbst ein Denkmal setzen. Anderer Gedankengang: Es gefällt mir so gut, das ich in 4 Wochen noch einen 24 er machen möchte… Möglich ist dasJ

Ein Bekannter aus der Nähe von Würzburg lief ebenfalls zum ersten Mal mit bei sowas und wir verabredeten uns , um uns dort kennenzulernen! Chris Buchner, ist ein eher langsamer Läufer im der AK50 und möchte das einfach nur „überleben“

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Last und Buchner in Delmenhorst am Vorabend des Laufes-

Am Freitag kam ich nachmittags in Delmenhorst an und stellte mein Zelt direkt n der Strecke ab. Die Orga dachte an alles: Ein Campingplatz mit fließend Wasser und Strom und so ließ man sich häuslich nieder. Es wurden viele „Ersttäter“ ausgemacht, die so ein ähnliches Ziel hatten wie ich und die , die schon Erfahrung hatten, rieten mir, viel zu Essen und zu trinken, denn in den 24 h werden mehr als 10-15.000 Kcal verbraten. Trinken sowieso!

Das komplette Gelände wurde zu einer riesigen Zeltstadt und es wirkte sehr gut durchorganisiert. Die ganze Aufregung verschwand zugunsten einer gelassenen Stimmung.. So kann das bleiben!!! Chris und ich richteten unsere Zelte in dem Lager auf, gingen die Strecke einmal ab unter Begleitung eines streckenkundigen Laufjunkies und suchten uns dann ein Lokal, wo wir 2 kleine Portionen Nudeln aßen (Die Bedienung wunderte sich, wie man so viel essen kann….:-) ) und etwas noch vor unseren Zelten saßen. Die Stimmung verhielt sich abwartend und der Zeit hilflos ausgesetzt, ändern können wir es eben nicht mehr, egal, was kommt. Nach außen hin ruhig und gelassen, aber innerlich wie ein kleines Kind vor der Bescherung zu Weihnachten.

Das hier ist der Einstieg in den Ultrazirkus!!! Auch wenn ich schon einige 50er gelaufen bin…

Die Nacht über hätte ich gerne das Zelt gegen ein gemütliches Bett getauscht, wo man nicht durch vorbeilaufende Leute wachgehalten worden wäre. Ich hatte also nicht sonderlich viel geschlafen und war eher in einem „wachen Schlafzustand“.

Morgens wurde reichlich Brot mit Honig gefrühstückt, andere futterten Nudelsalate, aber irgendwie hatten Zehn Läufer 12 Essgewohnheiten, kam mir so vor?!

Mittels Facebook hielt ich die Gedanken und das Erlebte beim Laufen fest. Mittags um 12.00 starteten 160 Einzelläufer zu 24 h „Masochismus“, sowie etliche Staffelläuferteams. Kollege Christian und meine Person wollten von Anfang an klar nach Taktik gehen, aber so langsam haben wir es nicht gelernt, zu laufen, so dass wir auf „Wohlfühltempo“ umstellten, ohne zu erahnen, was das für Problematiken mit sich bringen würde, aber dazu später… Zum Ziel,150 km zu laufen, hatte ich so recht schnell einen Zeitpolster von mehr als 2 Stunden erlaufen, während sich mein Begleiter auf die 100km als Ziel fixierte. Die Runde von 1,2 km konnte ich die ersten beiden Stunden noch im 5er /5:30er Schnitt laufen. Vieeel zu schnell und irre von mir. Der Marathon war nach 4:30 h gefallen! „Überleben“ war das Ziel und es gab Momente, wo das Ziel getrost mal infrage gestellt werden durfte und des öfteren die Frage aufkam, ob das noch gesund ist, was wir hier machen. Es war nach nicht ganz 6 h, als ein heftiger Gewitterschauer niederkam, der viele Läufer zu einer Zwangspause verhalf, während einzelne unbeirrt weiterliefen. Das waren aber auch diejenigen, die sich im weiteren Verlauf etliche Blasen unter den Füßen scheuerten. Ich aß während der Pause in einem Verpflegungszelt einen Pott Pasta. Dieser Gewitterschauer brachte einen Bruch ins Rennen aller Teilnehmer: Ein Altersklassenkonkurrent, der noch vor mir lag, kämpfte auch mit Blasen und insgeheim hoffte ich, dass er seine Position auf 1 noch an mich abgeben würde im Falle eines Ausstieges…

Das Pensum, was manche ableisteten, war beeindruckend: Sie schnurrten wie ein Automotor und lieferten ein sehr schnelles, gleichmäßiges Rennen ab.

Die Verpflegung und das habe ich in der gut organiserten Art und Weise bei noch keinem Lauf gesehen, ließ keine Wünsche offen. Es gab nichts, was es nicht gab.. Jeder lief seinen Stiefel und dadurch, dass so viele Läufer gestartet waren, war man nie alleine, was gerade wichtig war, als es in die Nacht ging. Jegliches Zeitgefühl hatte man verloren, man ist viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt…Bis zur Dunkelheit war ich 2. der Altersklasse und ohne Pokal gehe ich nicht aus der Nummer raus, nahm ich mir vor.

Wie lange wollte ich schon einmal 100km gelaufen sein?! Eine faszinierende Zahl unter Läufern und für „Normalsterbliche“ schier Unvorstellbar.

Es begann eine Zeitspane, über die gesagt wurde:“ Hier entscheidet sich das Rennen“, vermutlich weil viele Läufer schlafen gehen: Die Nacht!! Ich war so voll Adrenalin und Zielstrebigkeit, dass ich nicht einen Moment daran dachte, wich zur Ruhe zu begeben, sondern nach der Doppelmarathonmarke (84km ) schnell die 100km zu erreichen und nahm mir das Unterfangen für die Zeit bis 1.00 h nachts vor. Dass es bis halb 2 dauerte, verdanke ich der Witterung, die mich etwas lahmer werden ließ (strömender Regen), aber ich arbeitete mich regelrecht vor . Vom Gesamt 29. auf den 15. Rang zum Zeitpunkt 02.00 h.

Es war der Krieg zwischen Psyche und Körper!

Die Ehrenrunde mit der 100er Fahne war schon ein emotionaler Moment für mich,weil ich hierbei an meine Oma dachte, zu deren Lebzeiten ich zu gerne die 100km laufen wollte… Nun also nur noch 50 km und das Minimalziel ist erreicht. Ich weiß nicht, warum, aber in der Zeit von Mitternacht bis 02.00 h hatte ich meine stärkste Phase und ich konnte Tempo zulegen. Aber kaum, dass die 100km erreicht waren, schaltete der Kopf ab, denn es gab in dem Sinne nichts Größeres zu erreichen, da sich ein „Lebenstraum“ erfüllt hatte… Da wir ja fast Mittsommer haben, wurde es gegen 04.00h schonwieder hell, nachdem es in der Nacht nochmal kontinuierlich geregnet hatte. Zu meiner Überraschung fand ich mich auf einmal auf der Anzeigentafel auf dem ersten Rang der M35 wieder. Ich war irritiert, wie das sein konnte, nahm es aber gleich kämpferisch auf: Das gibst Du nicht mehr her“- und schon war das neue Ziel gegeben. Der Körper hatte sich soweit aufgegeben, dass er nur noch schnell marschieren konnte und pro Runde bis zu einer Viertelstunde brauchte, was anfangs innerhalb 7 min zu erledigen war…Kurios am Rande: Ein mutmaßlich Besoffener am Streckenrand feuerte uns Läufer an und auf Nachfragen, was er um die nachtschlsfende Zeit macht, erfuhren wir, dass er nachhause wollte. Warum er aber bis zum Sonnenaufgang blieb , sollte ein ungelöstes Rätsel bleiben. Er war einfach nervig und in jeder Runde begrüßten wir ihn mit „Wolltest Du nicht nachhhause??“

Jedenfalls ließ Ich ließ viel Zeit liegen, aber verlor das Vorhaben 150 nicht aus den Augen. Aber es gab einen hartnäckigen Verfolger, den ich auf Distanz halten wollte und beobachte die Entwicklung mit jeder Runde auf der Anzeigentafel neu.

Die Zeit rannte schneller als mir lieb war und ich gab mich mit dem Glauben zufrieden, 140 , mehr werden es nicht.. Der Kopf gab sich noch nicht geschlagen, der Körper aber signalisierte mir durch intensives Schmerzempfinden, dass er eigentlich nicht mehr kann. Immer wieder im Blick nach jeder Runde den Vorsprung auf den Zweitplatzierten, der gehalten werden konnte. Es war hell geworden und die Füße wurden nicht leichter, ich hangelte mich von km zu km und ein Helfer des Orgateam hielt mich auf dem Stand der Dinge, was den Vorsprung anging und solidarsierte sich mit mir, um mir den Sieg der AK zu sichern. Er „peitschte mich verbal „ mich von Meter zu Meter und begleitete mich („Komm, bis dahin laufen wir noch, dann kannste Pause machen und wir sehen, was der Zweite macht und wo ersteht. Das machte er aber nicht einmal, aus dem anfänglichen „Wir gehen „ bis dahin, summierten sich noch etliche Kilometer- und ich konnte nicht mehr, die Beine machten „dicht“, die Füße scheuerte wegen der Nässe und irgendwann kamen erste Wadenkrämpfe. Aber ich wollte in meinem ersten 24 h Lauf die Chance wahren, einen Altersklassensieg mitzunehmen. Erst als ich wirklich nicht mehr laufen konnte und ich genug Vorsprung hatte(rechnerisch), um die Führung über die Zeit zu retten. Ich hatte den Sieg der M35 mit 147km geschafft, wenngleich es am Ende mächtig knapp wurde… Christian Buchner drohte wegen eines komplett entzündeten Unterschenkels und einer dicken Schwellung von Ärzten in der Nacht bei km 80 aus dem Rennen genommen zu werden. Er zog aber irgendwie bis 07.00 h noch durch, bis er die 100 km geschafft hatte und brach dann ab.

Für die kommende Nacht blieb ich in einem Hotel, um nicht übermüdet heimzufahren. Wie geistig einen solch ein Lauf wegtreten lässt, zeigte sich kurz am Abend nochmal, als ich bei einem Telefonat anscheinend so wirr geredet haben muss und geistig nicht Herr meiner Sinne, dass ein kurzer Moment der Sinn dieser Anstrengung infrage gestellt wurde…. Aber mit Abstand von gut mehr als 30 h nach Ende sage ich meine Teilnahme für 2017 zu, wenn ich in Köln im Herbst auf dem Marathon 3:10 h schaffe…:-) Laufen ist eben eine Sucht und mentales Training….

Im Nachhinein erfuhr ich dann, dass erfreuliche 2000,- die Spendenkasse gefüllt hatten, was auch so in meiner Vorstellungskraft des Möglichen gelegen hatte!

Für soetwas macht man gerne schonmal die Nacht zum TagJ

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In den ersten 2 Std. des Rennens

 

 

 

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Ihr seht immer den Bericht vom letzten (jüngsten Lauf) und im Bild den Traum eines jeden Menschen: Die unendliche Weite,die Freiheit, die einem das Meer schenkt,ich halte es als symbol für Freiheit. Laufen bedeutet für mich nicht nur Pflichterfüllung dem Körper gegenüber und “Zwang” etwas zu tun, um Ziele zu erreichen, die im Sportlichen gründen,sondern auch Zeit für sich selbst zu haben,um nachdenken zu können, Stress abzubauen,sich aktiv zu erholen!

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Kleine Psychospielchen und Gedankenspiele in einer nicht guten Zeit…(16.06.2017)

Die letzten Wochen habe ich diese Einträge hier etwas schleifen lassen,was zum Einen der Arbeit und zum anderen der Lustlosigkeit geschuldet war, die mich im Griff gehabt hat.

Die Situation ist folgende: Meine Nierengeschichte liegt zurück und ist vergessen, ich darf im Moment keine Schmerzmittel nehmen, obwohl ich teilweise nachts wie ein Fragezeichen im Bett liege, weil die Hüfte/Leiste einfach zu sehr schmerzt.  Trotzdem rotiert da das Karussell im Kopf, wie ich schnell wieder auf die Beine komme und meine Wettkämpfe laufen kann, die ich im Vorjahr so zahlreich bestritt.In diesem Jahr war es die Porzer Winterserie, die ich -für meine Verhältnisse- erfolgreich abschloß und die DM im 6 h Lauf in Münster, wo der 5. Platz der M40 ein sehr geiler Erfolg war. Doch danach kam der Einbruch.Ich bereitete mich, wie gewohnt, auf Helgoland vor,als ein böser Infekt mich stoppte und es mir seltsam vorkam,dass ich als Mensch,der chronisch gesund ist, auf einmal tagelang Fieber über 39 Grad hat und knochenlahm war,von Lustlosigkeit zu schweigen. Der Hausarzt meinte nur :” Entweder bist Du wirklich so im Arsch, oder Du hast Dir gewaltig was eingefangen?!” Eine Blutuntersuchung brachte ein recht heftiges Nierenversagen zutage,das mich ins Krankenhaus beförderte. Somit war  der Marathon auf Helgoland für mich gestorben, die Serie von 12 Teilnahmen nacheinander riß. Eine herbe Enttäuschung und gehörige Zweifel,was ich ehrgeiziger Mensch jetzt tun könnte,plagten mich. Für einen erfolgshungrigen Läufer wie ich einer bin, ist das ein Rückschlag gewesen und zermürbte mich.Ich bin  kaum Rückschläge  gesundheitlicher Art gewohnt, von daher glich das schon fast einem “Weltuntergang” und ich hatte gehörige Schwierigkeiten,mich damit abzufinden.

In der Folgezeit stellten sich Massive Hüftprobleme ein, die selbst ein Training  nicht mehr möglich machten. Ich hatte die Absicht,2 Wochen nach Helgoland VIVAWEST zu laufen, aber von der ärztlichen Seite zeigte man sich von meinem Vorhaben nicht sehr angetan und sprach ein Verbot aus,da es sonst  möglich sei, Herzklappenfehler davonzutragen. Also biss ich erneut auf die Zähne und gab nach… Ein Trauerspiel.

Im Hinterkopf immerwieder der Taubertal 100, für den ich im Herbst gemeldet bin und immerwieder die Rechenspiele,wie ich die 100km am leichtesten totgeschlagen bekomme. Gebe ich das Laufen auf,lasse ich mich gehen??? Zunächst, so kann och Euch sagen:JA! Ich fing an zu futtern, weil die Langeweile Besitz ergriff und die Prinzenrolle wurde zu meinem besten Freund. Alkohol blieb jedoch weiterhin ein Tabu. Meine Entscheidung,mich gehen zu lassen, war jedoch nicht von langer Dauer,denn die Gewohnheit 80-100km  in der Woche hinzulegen  war fort, es fehlte etwas,also lief ich lange Zeit auf “Sparflamme”, schaffte nichtmal mehr 50km im Monat. Nebenher nahm ich auch noch zu und bei meinen Trainingsläufen, die ich noch machte, spielte ich mit dem Tempo, versuchte das  ein oder andere kleine gute Zeitspiel zu erreichen.

Ein Laden ohne Schmerzen war nicht mehr drin,die Hüfte streikte teilweise schon bei normalem Spazierengehen. Einmal mußte ich ein Training nach 400m abbrechen, weil es nicht möglich war, zu laufen.

Der Gang zum Orthopäden war demnach unausweichlich und so wurde ein MRT angeordnet,auf das ich einige -viel zu lange Zeit- warten mußte. 3 Tage vorher wurde der Termin nochmal um eine Woche verschoben,so dass ich immer noch keine Gewissheit habe, was Sache ist. Physiotherapie  schlug eher ins Gegenteil um .

Trotz Schmerzen  fasste ich mir jetzt Mitte Juni ein Herz und will es wissen,starte zwar nicht beim 24 h Lauf in Delmenhorst, der auf der Liste stand, aber werde beim Stadionlauf in Köln mitmachen. Motivation gleich Null, erst als ich herausfand, dass dort einige Bekannte starten, kam der Wettkampfgeist auf,besser zu sein, als die  Bekannten. In 2 Wochen wird klar sein, was körperlich bei mir Sache ist und wie es mit der Belastung weitergeht, on es nun im Bau,oder beim Sport. Es hängt soviel von den MRT ab und was ich wirklich machen darf, aber darüber schreie ich dann beim nächsten mal. Für den Lauf an Sonntag  Stapel ich mal tief und setze mir für 10km eine 44er Zeit als Ziel,weil der Trainingsrückstand und das “Schwergewicht” nicht vorteilhaft für solch ein Rennen ist…

Ich habe drei Möglichkeiten: nachgeben, aufgeben, oder alles geben. Die ersten beiden Sachen habe ich durchlebt,jetzt gehts los!!!!! Die Zeit nutzen,solange es geht.

Traurig, aber wahr…

Da mich zuletzt einige Tage Fieber lahmgelegt hatten und der Trainingslauf beim Kölnpfad so richtig in den Abgrund schoss, rieten mir viele Läufer und Freunde doch mal von einem Arztbesuch an. Wer mich kennt^, weiß, dass ich nicht zu der Sorte Personen gehöre, die beim ersten Taschentuchgebrauch einen Doc aufsuchen., oder wenn ein Hustenreiz auftritt. Dass in diesem Falle aber besondere Obacht geboten war,zeigten mir die Blutwerte auf,die von einer heftigen Sache kündeten.  Mein Hausarzt rief mich umgehend an, dass ich zu ihm kommen solle,er müsse mal reden…. Großer Gott, ich war gerade arbeiten und wollte in Kürze nach Helgoland zum Marathon,was kann da so wichtig sein, dachte ich mir. Aber ich bekam sofort Aufklärung,als ich in der Praxis war, wo ich am Morgen Blut ließ. Die Entzündungswette der Nieren sprachen für ein Versagen und ich sollte mich gleich am nächsten Tagen im Krankenhaus einfinden. Himmel – und Helgoland????? Was habe ich getan? Vermutlich der Gebrauch von Ibuprofen während des Fiebers, der Kopf- und Gliederschmerzen,sowie de Virus der in meinem Körper war trugen zu diesen Gesamtumständen bei,also eine ganze Menge ungünstige Faktoren. Sollte das der Wendepunkt im denken werden??? Ich bekam innerlich eine Trotzreaktion,die mir sagte,dass ich wiederkomme und dann alles plattlaute, was sich mir in den Weg stellt. In den Tagen, in denen ich im KH war,  ging es mir ganz gut, ich kam mit den Zimmergenossen zurecht und die ärztliche Betreuung  bestand darin, dass ich mit Antibiotikum und Infusionen aufgeschwemmt wurde und jeden Klogag dokumentieren sollte, was zu meinem Erstaunen in 24 h dazu kam, dass ich 7,7 l pinkeln mußte…  Die Werte sanken stetig und schon nach 2 Tagen wurden die Infusionen abgesetzt. Nach Helgoland konnte ich diesen Donnerstag nicht mehr, und so blieb mir nur die Hoffnung, noch vor dem WE entlassen zu werden, da es nur noch reine Zeittotschlagerei war, mit der ich mich arrangieren mußte.  Nach 12 Jahren ununterbrochener Teilnahme am Helgolandmarathon kann ich dieses Jahr nicht anreisen und das wurmte mich. Gab es einen Schuldigen?? Höchstens mich selbst, dass ich während des Fiebers  mit Kopf-/Gliederschmerzen Ibuprofen genommen hatte, was mir auf die Nieren schlug. In Zusammenhang mit dem verschleppten Virus eine mehr als ungünstige Mischung. Immerwieder wurde mir attestiert, dass ich nicht schlechter dran sei, weil mein Körper so trainiert sei und das Immunsystem so stabil ist, und lediglich durch eine kleine Sicherheitslücke der Einfluß von außen kam, der das Gerüst einstürzen ließ.  Dem Flug nach Helgoland konnte ich noch stornieren, die Jugendherberge leider nicht mehr.Lehrgeld eben…

 

 

 

Ich kam vor dem WE aus dem KH raus und freute mich, endlich wieder etwas tun zu dürfen, hätte mich am liebsten sofort in die Arbeit gestürzt und wie laufen gegangen, aber ich merkte selbst, dass die Belastbarkeit “von einst” noch nicht die war, die ich erhoffte noch zu haben. Da werden in näherer Zukunft doch wohl die Brötchen kleiner gebacken werden müssen.

Jetzt wo ich wieder zuhause bin ,beschleicht mich ein seltsames Gefühl, dass ich dem Laufen irgendwie fern geworden bin  und mich gar nicht traue, wieder einen Wettkampf zu laufen, obwohl ich ja jetzt top regeneriert sein müßte? Ich muß zugeben, dass meine Ernährung nicht gerade vorbildlich war zuletzt,  weil man gerade oder besonders aus Frust  in sich reinstopft, eine Gabe, die ich so noch gar nicht wahrgenommen habe.

Ich mußte mich echt zügeln, um nicht direkt wieder Vollgas zu geben, sondern auch mal Ruhe zu geben. Als ruheloser Mensch, der immer irgendwie etwas zu tun haben muß, fällt mir das sehr schwer, aber ein Kontrollbesuch beim Arzt in der kommenden Woche sollte Aufschluss geben, wie belastbar ich wirklich bin.

Was das Laufen angst, möchte ich diesen Schnitt nutzen und vermehr den Fokus auf Langdistanzen legen,anstatt Tempo zu gehen, bin dahingehend aber noch vorsichtig, was eine Tendenz angeht.   Eigentlich  hatte ich ja den Fidelitas Nachtlauf geplant im Juni, aber ich bin etwas vorsichtig jetzt.

Irgendwie seltsam alles….

Heute stand nun im Rahmen des Kölnpfades die zweite Trainingsetappe über 50km an und am Morgen ging es mir schon nicht gut: Kaum aus dem Bett ausgestiegen, begann ein Kribbeln im Arm-/und Lippenbereich, für einen kurzen Moment wurde es schwarz und ich knallte vor den Türpfosten des Badezimmers. De Augenhöhlen taten mir weg und irgendwie war alles schon recht schwerfällig. Fit war etwas anderes!

In Köln-Wortringen ging es am Bahnhof los und viele km  führten uns über den Kölnpfad, ein  eigentlicher Wanderweg des Eifelvereins, der in seiner gesamten Länge 171km lang ist und auch als Wettkampf gelaufen werden kann, wurde mit einer ca.20 köpfiges Gruppe abgelaufen. Dass hier fast ausschließlich Ultraläufer mit zigtausend km Erfahrung  bei sind, die es nicht gewohnt sind, wie ich, auf Tempo zu gehen, ist für mich nicht ganz einfach,da ich im Gegensatz zu denen wirklich leistungsorientiert unterwegs bin.  Heute zermürbte mich das Tempo von gut 9km/h , zumal es mir ohnehin nicht gut ging… Ich ersehnte jeden vergangenen Kilometer herbei, um auf knapp halber Strecke auszusteigen. Das Tempo wurde bei mir immer langsamer, die Schmerzen nahmen zu und  Gedanken hin ich immer beim Helgolandmarathon in 2 Wochen,bei dem ich noch nicht weiß, wie ich die 5 Runden auf der Insel bestehen soll, wenn mir schon jetzt ungewollte Symptome einen Strich durch die Rechnung machen. Ich darf  jetzt nicht den Fehler machen, und in der Taperingphase zuviel machen.Einen schnellen Zehner am nächsten Wochenende werde ich mit 45 min. wohl abschließen können, dann bin ich in der Spur. Heute jedenfalls machten sich nach dem Lauf noch Beklemmungen im Brust -/Rippenbereich,sowie Schmerzen im linken Sprunggelenk und in den Augenhöhlen bemerkbar und es war richtig rauszugehen. Zuhause legte ich mich in die Wanne,schlief beim Baden ein und setzte die Ruhepause  noch im Bett fort. Irgendwie ist im Moment alles seltsam: Zu beginn des Jahres die Erkältung, dann zwischendurch nochmal ein kleiner grippaler Infekt und nun das. Es kann nur besser werden,hoffe ich, da dieses Jahr das Highlight der Taubertal 100 ist,was wohl auch der letzte ernstzunehmende Wettkampf werden wird. Ob ich danach nochmal auf Rekordjagd gehe, weiß ich heute noch nicht, möchte auch erstmal wissen, wie es gesundheitlich weitergeht ….

Der nächste Marathon kommt bestimmt…

Bevor der Mai mit seinen 2 Wettkampfmarathonläufen ansteht, nahm ich mir eine kleine Auszeit von der Welt und reiste über Ostern nach Holland, wo ich versuchte, meine miese Form durch langes Fahrradfahren und einige Strandläufe bei kaltem Wind  halbwegs zu halten. Immer im Kopf dabei der einst wichtigste Marathon des Jahres für mich :Helgoland. Dieser steht am 06.05.2017 an und nie habe ich so eine unstrukturierte ,unmotivierte Vorbereitung gehabt, wie in diesem Jahr: Seit dem persönlichen Erfolg beim 6 h Lauf in Münster im März ließ ich mich gehen, futterte und  vernachlässigte meinen Sport und merkte, wie wohl der 100km Lauf im Taubertal zu einem grandiosen Finale meiner Laufkarriere werden könnte. Man soll aufhören, wenn es am meisten weh tut. Meistens meint man damit die emotionalen Schmerzen, bei mir wird es aber eher der Körper sein, der dann noch mehr rebelliert ,als in den letzten Wochen.  Ich bin zwar in physioterapeuthischer Behandlung, aber mein Band-/Knochenapparat ist durchs Laufen und die körperliche Arbeit im Gartenbau dermaßen  beansprucht, dass ich spüre, wie sehr mich das Laufen unter Schmerzen ankotzt,dass der Spaß daran auf der Strecke geblieben ist und momentan nur durch intensives Mentaltraining wiedergeholt werden kann! Im letzten schnellen Tempolauf gestern (21.04.2017) legte ich über 8,5km nochmal eine 41 hin,was fürs Training vollkommen ausreicht,die kurzen Intervalle von neulich ,wo ich im Stadion viele Intervalle trainierte, waren eine große Hilfe. Morgen steht nochmal ein langsamer Ultra über 50km an, den ich gerne durchhalten möchte und wo es mal nicht auf Zeit geht, aber einmal vor Helgoland noch eine Marathondistanz laufen, das wäre es und dann zurücklehnen und Regeneration auf mich einfließen lassen… und Essen genießen…:-)

Seuchenjahr…

Nachdem mir die Wettkämpfe zunehmend zusetzen und ich merkte, wie irgendwie der Spaß verloren geht, habe ich mal -auch berufsbedingt-eine Auszeit genommen, weil mir alles zu schnell zuviel wurde und das Problem in der Hüftgegend nicht gerade besser wurde.  Da aber im Mai wieder 2 Marathonläufe anstehen, gilt es Konzentration zu wahren und sich darauf ,so es möglich ist, irgendwie vorzubereiten. Vor einigen Wochen noch hätte ich Langdistanzen ohne Ende machen können, aber es fehlt einfach die Lust und so muß ich meinem Kopf klarmachen, dass er auf den Punkt fit zu sein hat und den Körper überlisten muß.

Wenn ich erstmal wieder ein Erfolgserlebnis hatte, sieht es wieder anders aus, aber sich zum Training zu quälen, bringt es nicht wirklich.. Jetzt werde ich über Ostern etwas an der holländischen Küste versuchen, Fortschritte in die eingefahrene Situation zu bringen und hoffe, dass auf Helgoland im Mai der Motor nicht mehr stottert. Sorry, dass ich mich hier so rar gemacht habe…

 

persönlicher Erfolg tauscht Ängste aus…

Nachdem ich voriges Wochenende   bei der DM im 6 h Lauf 5. der M40 wurde und das als meinen größten Erfolg neben dem AK Sieg beim 24 h Lauf im Vorjahr ansehe, nahm ich 6 Tage nach dem Lauf mal wieder zaghaft das Training auf und brauchte ca. 3 km  bis ich die etwas lahmen Knochen wieder zum Tempo bekam.  Bevor ich den 6h Lauf absolvierte, packte mich die Angst vor einer langen Strecke,zumal ich ständig Schmerzen hatte beim Laufen zu letzt (speziell Hüfte!). Ich haute zu Beginn des Jahres bei der Winterserie auf den kurzen Strecken (bis auf den 10er Lauf) noch gut was raus, hatte aber vor 6h Respekt. Mehr dazu, demnächst ,wenn ich meinen ersten 6 h Lauf vom Seilersee vor 2 Jahren niederschreibe. Damals war die Ultrawelt noch gänzlich unbekannt für mich!Jetzt, wo ich den Lauf  mit einem persönlichen Erfolg in Verbindung bringe und weiß, ich kann einfach mal so aus dem Stand einen Marathon in 3:30 h packen, bin ich fast geneigt zu sagen, ich würde die 10km im Oktober in 10 h schaffen.Dazu muß ich aber von Anfang an, das Rennen anders einteilen! Meine Angst vor langen Stecken ist seit letzter Woche gewichen, aber die “Angst vor Kurzstrecken (10km) ist wieder da, weil ich sicher bin, nichts mehr zu verbessern. Gedankensiele irrten im Kopf umher, weil sich jetzt kommendem Sontag mein Marathonrekord im Königsforst zum ersten Mal jährt und wenn ich nicht für den Trainingsmarathon im Rahmen des Kölnpfades gemeldet wäre, würde ich glatt nochmal versuchen, auf Zeit zu gehen. Erfolgt beflügelt eben und  mir schwebt sogar vor, die Woche vor Helgoland noch 12 h am Seilersee zu laufen, aber das muß ich erst noch mit meinem Gewissen besprechen, das wäre hart. Die Machtverhältnisse der Stellenwerte meiner Läufe haben sich zugunsten der Ultrastrecken verschoben :Nicht mehr Helgoland ist dieses Jahr der wichtigste Marathon, sondern der Taubertal100 im Oktober und ein  Woche davor wäre ja der Köln -Halbmarathon. Ich sollte nicht so viel laufen, da kommen einem nur seltsame  Ideen… Aber lustig ist es allemal,wenn man sich intensiv  mit Sport befaßt. Als größten Nachteil bewerte ich die Tatsache, das ich kein “gelernter” Läufer bin, sondern vor 19 Jahren durch den Unfall mit Halbseitenlähmung  die “Idee” zum Marathon hatte und erst DANN mit 20 Jahren begann zu laufen, wo andere heute schon zur nationalen Spitze gehören. Für mich ist es nur wichtig, erfolgreich gegen mich selbst zu sein, das ist die Motivation, warum ich weitermache. Der Zug des Spitzensports ist leider ohne mich abgefahren, aber es ist eine schöne Sache am eigenen Leib zu erleben, das man mit eisernem Willen etwas erreichen kann und Ziele nicht nur Träume sein müssen,die man nicht erreicht! Versucht Ihr es doch auch mal,liebe Leser,wenn Ihr Interesse habt, etwas zu erreichen. Mentale Stärke ist das A und O!